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Borinka liegt auf 203 Metern im Tal des Stupava-Bachs am Südwestrand der Kleinen Karpaten; oberhalb des Ortes befindet sich das Karstgebiet Borinský Kras. In der Umgebung treffen markante Landschaftsformen auf mittelalterliche Bauwerke, religiöse Sehenswürdigkeiten und die Geschichte einer früheren Siedlung. Für Ihre Reiseplanung ergeben sich damit unterschiedliche Schwerpunkte: der Weg zur Burg Pajštún, Klettern, kirchliche Kunst oder Spaziergänge bei Medené Hámre.

Pajštún: Burg, Klettern und Kalvarie

Die Ruinen der Burg Pajštún stehen auf einem 486 Meter hohen Kalkfelsen und stammen aus dem 13. Jahrhundert. Von Borinka aus erreichen Sie die Burg zu Fuß über einen rot markierten Weg; der steile Anstieg dauert etwa 45 Minuten. Nutzen Sie diesen Zeitwert als Orientierung für den Weg hinauf und planen Sie den Rückweg gesondert ein.

Am Pajštún gibt es außerdem ein Klettergebiet mit etwa 70 Routen von 25 bis 30 Metern Länge. Neben leichteren finden sich dort auch anspruchsvollere Routen. Routenzahl und Bedingungen können sich ändern; wenn Sie eine Klettertour planen, prüfen Sie die aktuellen Angaben. So lässt sich das Klettern als eigener Schwerpunkt berücksichtigen, statt es mit dem Aufstieg zur Burgruine gleichzusetzen.

Die Kalvarie in Pajštún wurde 1940 fertiggestellt und geweiht. Im unteren Bereich befinden sich eine Statue des heiligen Michael und ein Altar, im oberen Bereich die Kreuzwegstationen. Damit bietet Pajštún neben der Burg und dem Klettergebiet auch einen religiösen Schwerpunkt mit eigenen Stationen und Ausstattung.

Dračí hrádok und Medené Hámre

Nahe der heutigen Gemeinde Borinka liegen die Mauerreste des mittelalterlichen Wachturms Dračí hrádok. Der Turm wurde im 13. Jahrhundert errichtet und diente wahrscheinlich als Wachanlage zum Schutz der Route durch die Kleinen Karpaten. Zusammen mit der Burg Pajštún verweist er auf zwei unterschiedliche Formen mittelalterlicher Befestigung: eine Burgruine auf einem Kalkfelsen und die Überreste eines Wachturms mit einer wahrscheinlichen Schutzfunktion.

Medené Hámre ist eine ehemalige Siedlung im Katastergebiet der Gemeinde Borinka, im Bezirk Malacky. Dort wurde historisch Kupfergeschirr hergestellt. Heute ist das malerische Gebiet in nahezu zentraler Lage der Devín-Karpaten als Tourismusort und Ausflugsziel für Spaziergänge bekannt. Von Borinka aus erreichen Sie Medené Hámre über eine asphaltierte Straße oder über Wanderwege.

Bei Medené Hámre gibt es einen kleinen Stausee. An seinem Ufer steht auf einem prismatischen Sockel eine Statue des heiligen Johannes Nepomuk aus dem Jahr 1731. Der Ort verbindet so den Spaziergang mit einem konkreten historischen Detail; die frühere Kupferverarbeitung gehört wiederum zur Geschichte der ehemaligen Siedlung.

Schwerpunkte für Ihre Reiseplanung

Die Ziele unterscheiden sich nach der Art der Aktivität: Der Weg zur Burg ist ein steiler Fußaufstieg, beim Klettern stehen Routen unterschiedlicher Schwierigkeit zur Auswahl, und Medené Hámre ist ein Ziel für Spaziergänge mit zwei beschriebenen Zugangsarten. Diese Unterschiede helfen Ihnen, die Tagesplanung an Ihren Interessen auszurichten.

Bei der Suche nach einer Ferienwohnung in Borinka können Ihre Hauptinteressen die Planung leiten: Burg und Kalvarie, Klettern oder Spaziergänge und Siedlungsgeschichte bei Medené Hámre. In Borinka wird jährlich das Ereignis Stavanie máje veranstaltet. Wenn Sie Ihre Reise darauf abstimmen möchten, prüfen Sie vorab den konkreten Termin für das jeweilige Jahr.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Malatzka.

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