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Stupava verbindet Kulturdenkmäler mit Aktivitäten im Freien. Im Kaštieľsky Park sind Spaziergänge, Freizeitspiele und andere wenig intensive Freizeitaktivitäten möglich. Von Stupava aus ist die Niva Moravy direkt erreichbar, besonders für Radfahrende über markierte Radtouristenrouten. Kalvária, barockes Herrenhaus, historisches Gewächshaus und Töpfergeschichte ergänzen diese Auswahl um konkrete Themen der Ortsgeschichte. Für die Planung hilft eine erste Priorität: Möchten Sie den Aufenthalt eher an Kulturdenkmälern ausrichten oder Aktivitäten im Freien vorziehen?

Park und Aktivitäten im Freien

Der historische Wasserfall im Kaštieľsky Park wurde 2026 restauriert. Eine Wiederöffnung des Parks für die Öffentlichkeit war ab dem 18. April 2026 angekündigt; prüfen Sie vor Ihrem Besuch den aktuellen Zugang. So lässt sich das Parkangebot mit einem Blick auf den restaurierten Wasserfall verbinden, ohne die angekündigte Wiederöffnung als Bestätigung der heutigen Zugänglichkeit zu verstehen.

Radfahren zur Niva Moravy

Die Radroute zur Niva Moravy führt stellenweise durch zusammenhängende Waldkomplexe, die Fragmente ehemaliger Auwälder darstellen. Damit umfasst die Radoption sowohl die direkte Verbindung von Stupava zu einem konkreten Ziel als auch Abschnitte durch eine Landschaft, die von früheren Auwäldern geprägt ist. Für die Reiseplanung ist das eine eigene Möglichkeit neben den Spaziergängen und anderen wenig intensiven Freizeitaktivitäten im Park.

Kalvária, Herrenhaus und Pajštún

Die Stupavská Kalvária ist ein nationales Kulturdenkmal. Im Zentrum steht eine barocke Kapelle mit markanter zweigeschossiger Anlage. Wahrscheinlich wurden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts vierzehn Kreuzwegstationen in die Umfassungsmauer integriert. Kapelle und Mauer benennen damit zwei unterschiedliche Aspekte des Ensembles: die barocke Architektur im Zentrum und die in der Mauer aufgenommenen Stationen.

Das barocke Herrenhaus in Stupava wurde im 17. Jahrhundert an der Stelle einer früheren Wasserburg errichtet. Von diesem Herrenhaus führt ein Wanderweg zu den Ruinen der Burg Pajštún. Damit ergeben sich zwei verschiedene Anknüpfungspunkte für die Planung: die Baugeschichte des Herrenhauses und eine Wanderverbindung mit den Burgruinen als Ziel.

Töpferhandwerk, Gewächshaus und Agrargeschichte

Das Museum Ferdiša Kostku bewahrt eine authentische Töpferwerkstatt mit ihrer Ausstattung, Werkzeugen und einem historischen horizontalen Brennofen. Derzeit ist das Museum für die Öffentlichkeit geschlossen und wartet auf seine Rekonstruktion; ein öffentlicher Besuch ist aktuell nicht möglich. Das historische Gewächshaus in Stupava ist ein einzigartig erhaltenes Denkmal seiner Art in der Slowakei. Zusammen zeigen diese Themen die Bandbreite der örtlichen Geschichte vom Töpferhandwerk bis zu einem besonderen historischen Gebäudetyp.

Auch die Landwirtschaftstradition Stupavas war besonders von Gurken und Kohl geprägt. Die Bauern verkauften diese Erzeugnisse auf Märkten im nahen Wien und in Pressburg. So reicht die historische Perspektive über Bauwerke und Handwerk hinaus bis zu den Erzeugnissen, die den früheren Handel der Bauern mitprägten.

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