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Drnava verbindet Wandermöglichkeiten mit Radstrecken und konkreten Zeugnissen seiner Industriegeschichte. Der Lehrpfad Poklady Drnavy beginnt am Areal der Eisenwerke Drnava, ist 4,8 Kilometer lang und umfasst sieben Stationen mit Informationstafeln auf Slowakisch und Ungarisch. Er gilt als leichter Familienausflug und als geeignet für Familien mit kleinen Kindern und Schulgruppen. Für die Wahl einer Ferienwohnung steht damit ein klarer Ortsbezug zur Verfügung: Sie können Ihren Aufenthalt auf Wege und Ortsgeschichte ausrichten und auch die Radmöglichkeiten berücksichtigen.

Lehrpfad zwischen Landschaft und Baugeschichte

Der Waldabschnitt des Lehrpfads bietet einen Blick auf fast ganz Drnava. Außerdem führt die Strecke an einer mehr als 300 Jahre alten Stieleiche (Quercus robur) vorbei. Hinunter geht es zum eingeschossigen barock-klassizistischen Andrássy-Herrenhaus, das ursprünglich Ende des 18. Jahrhunderts in diesem Stil errichtet wurde. Der Lehrpfad führt auch bis zur Kapelle der Jungfrau Maria; seine letzte Station ist die katholische Kirche St. Nikolaus aus dem Jahr 1779. So liegen entlang eines einzigen Lehrpfads Naturbezug und unterschiedliche Baugeschichten nebeneinander.

Wer eine weitere Wanderroute einbeziehen möchte, kann die Route von Drnava über Tekvičník, Pipitka, Čipkov vrch, Lipovec und Čertov hrad zurück nach Drnava betrachten. Die genannten Orte machen ihren Verlauf greifbar, ohne dass sie mit den Stationen des Lehrpfads gleichzusetzen sind. Die beiden Wegbeschreibungen setzen damit unterschiedliche Schwerpunkte: Der Lehrpfad führt zu konkreten Natur- und Kulturpunkten, während die andere Wanderroute eine Folge von Ortsnamen und Gipfeln verbindet.

Spuren von Bergbau und Eisenwerken

Die Geschichte Drnavas zeigt sich auch in größeren Anlagen und in einzelnen erhaltenen Details. Auf dem Gipfel des Drieňovec befand sich ein Wallburgareal mit einer befestigten Fläche von mehr als 20 Hektar. In den Eisenwerken von Drnava wurden in den 1840er Jahren Bauteile für die berühmte Kettenbrücke in Budapest gegossen. Auf dem örtlichen Friedhof sind noch einige Grabsteine erhalten, die von den Eisenwerken hergestellt wurden. Zusammen geben diese Orte und Objekte Einblicke in archäologische und industrielle Aspekte der Ortsgeschichte.

Auch das Gebäude der Eisenhütte Drnava hat eine markante architektonische Form: Es ist zweigeschossig und im neoklassizistischen Stil errichtet. Seine Fassaden sind durch 26 von Pilastern getragene Blindbogenarkaden gegliedert. Für einen Besuch mit Schwerpunkt auf Baugeschichte ergänzt diese präzise Fassadengliederung die barock-klassizistischen Formen des Andrássy-Herrenhauses; die beiden Gebäude stehen dabei für unterschiedliche Baustile.

Der Stollen Dionýz ist als nationales technisches Denkmal ausgewiesen. Sein Portal bildet den authentisch erhaltenen sichtbaren oberirdischen Teil des Stollens im Bergbaurevier Drnava. Vor dem Stollen befinden sich ein Unterstand, ein kleiner Teich, Bänke und eine Feuerstelle. Da sich die Ausstattung ändern kann, prüfen Sie vor Ihrem Besuch den Zustand der Einrichtungen.

Radfahren und Unterkunft in Drnava

Für Radfahrende sind zwei Routen mit unterschiedlichen Angaben verbunden. Die Radroute 2701 beginnt in Drnava und führt in Richtung Lipovník; sie ist als mittelschwere MTB-Route ausgewiesen. Die Route Zádielska verläuft durch Drnava und ist 54,5 Kilometer lang. In Drnava können Besucher außerdem E-Bikes mieten, um den Lehrpfad Poklady Drnavy und die Überreste der alten Eisenbahn zu erkunden. Prüfen Sie die Verfügbarkeit der E-Bikes vor Ihrer Reise. So lässt sich bei der Planung unterscheiden, ob eine ausgewiesene MTB-Route, eine Route mit angegebener Gesamtlänge oder die Erkundung mit einem Miet-E-Bike im Vordergrund stehen soll.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Rožňava.

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