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Im Inneren des Bahnhofsgeländes von Lubeník befindet sich ein Eisenbahnmuseum mit historischen Gegenständen aus dem Mittleren Gemer. Dazu kommen die Bauform der Dedinská zvonica und eine Industriegeschichte mit Stationen aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Diese Themen geben Reisenden verschiedene Möglichkeiten, Lubeník einzuordnen: über ein Museum, ein Bauwerk und historische Entwicklungen.

Eisenbahnmuseum und Bahnbezüge

Das Železničné múzeum Lubeník befindet sich in der Železničná 156, im Inneren des Geländes des Bahnhofs Lubeník. Es zeigt historische Eisenbahngegenstände und -einrichtungen aus dem Mittleren Gemer. Standort und Sammlung setzen unterschiedliche Akzente: Das Museum liegt im Bahnhofsgelände, während die Ausstellung einen regionalen Bezug zum Mittleren Gemer hat. Für Eisenbahninteressierte verbindet sich so ein konkreter Ort mit einer Sammlung aus der Region. Prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Besuchsmöglichkeiten.

Ein weiterer Eisenbahnbezug sind die Gemerské spojky, unvollendete Eisenbahnverbindungen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Eine Radroute nennt die Gemerské spojky sowie Chyžná voda in Lubeník und Slavošovce. Damit stehen neben den historischen Bahngegenständen des Museums auch ein historischer Begriff und ein Radroute-Kontext zur Verfügung.

Die Dedinská zvonica

Die Dedinská zvonica ist ein gemauerter Bau mit rechteckigem Grundriss und einem hölzernen Aufsatz. Abgeschlossen wird sie von einer barocken Haube. Für Architekturinteressierte liegt der Reiz in der Abfolge dieser Elemente: auf den rechteckigen Mauerbau folgt der anders gestaltete hölzerne Teil, darüber sitzt die barocke Haube. So lässt sich die Bauform anhand von Grundriss, Materialwechsel und Abschluss beschreiben, ohne den Glockenturm mit den technischen Themen der Industriegeschichte zu vermischen.

Industriegeschichte

SLOVMAG baut in Lubeník Magnesit ab und verarbeitet ihn. Das Unternehmen stellt außerdem basische feuerfeste Erzeugnisse her und verkauft sie. Die heutige Unternehmensbeschreibung umfasst damit sowohl die Gewinnung und Verarbeitung des Rohstoffs als auch die Herstellung und den Verkauf dieser Erzeugnisse.

In Lubeník wurden 1897 eine Magnesitlagerstätte entdeckt und der Magnesitabbau begonnen. 1906–1907 wurden dort zwei Doppel-Schachtöfen errichtet. Die beiden Datierungen markieren verschiedene Entwicklungsschritte: den Beginn des Abbaus und den späteren Bau der Öfen.

Eine weitere Geschichte der Metallverarbeitung führt nach Chyžnianska Voda. 1846 kaufte Juraj Heinzelmann die Hammerwerke und Hütten und errichtete dort ein Eisenwerk. Ende des 19. Jahrhunderts verfügte das Eisenwerk über drei Hochöfen und eine Gießerei. Diese Daten geben einen eigenen zeitlichen Einblick in die Eisenverarbeitung an diesem genannten Ort.

Landschaft und räumliche Einordnung

Das Gemeindegebiet von Lubeník erstreckt sich über Höhenlagen von 275 bis 650 m. Das Schutzgebiet Alúvium Muráňa (SKUE 0285) durchquert das Katastergebiet von Lubeník einschließlich des bebauten Gebiets. Die beiden Angaben beschreiben unterschiedliche räumliche Ebenen: Die Höhenwerte beziehen sich auf das Gemeindegebiet, während die Schutzgebietsbeziehung auch den bebauten Bereich einschließt.

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