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Dulovo verbindet seine Lage an der Aue und der niedrigsten Terrasse des Blh mit einer Ortsgeschichte, die bis ins frühe 15. Jahrhundert zurückreicht. Landschaft, wechselnde Ortsnamen und ein sakrales Kleindenkmal eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf den Ort. Für Ihre Planung sind außerdem die Busverbindung und die besondere Bedienungsregel einer Haltestelle relevant.

Die Landschaft am Blh

Dulovo liegt in der Rimavská kotlina auf der rechten Aue und der niedrigsten Terrasse des Blh. Das Gebiet ist überwiegend flach bis hügelig und weist ausgeprägte Terrassen auf. Im westlichen Teil des Gebiets gibt es Reste von Eichen-Hainbuchen-Wäldern.

Ortsgeschichte und frühere Landnutzung

Dulovo entstand zu Beginn des 15. Jahrhunderts. Historische Bezeichnungen für den Ort sind Dwihaza aus dem Jahr 1455, Dulovec aus dem Jahr 1920, Dulovo ab 1927 sowie der ungarische Name Dulháza. Die Jahresangaben ordnen drei der Bezeichnungen zeitlich ein; Dulháza ist als ungarische Namensform zu verstehen. Die älteste datierte Ortsform ist Dwihaza.

Im 16. und 17. Jahrhundert war Dulovo unbewohnt und wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts wieder besiedelt. Zwischen dem frühen Ursprung und der Wiederbesiedlung liegt damit ein deutlicher Einschnitt in der Ortsgeschichte. Historisch wurden Obstbäume, Kohl, anderes Gemüse und Hanf angebaut; später war Dulovo für Tabakanbau bekannt. Zur Landnutzung gehörten auch Weideflächen, auf denen die Einwohner ihr Vieh weideten. So stehen verschiedene Anbauformen neben der Viehhaltung.

Im 19. Jahrhundert errichteten der Abgeordnete Abrahám Farkas und sein Sohn Mikuláš Farkas in Dulovo ein Herrenhaus. Am Bach Blh gab es eine Mühle; in Dúlháza gab es am Fluss Balog eine Mühle mit zwei Mahlsteinen. Die Angaben verbinden damit zwei unterschiedliche Gewässer mit der Mühlengeschichte des Ortes.

Glockenturm von Dúlháza

Der Glockenturm von Dúlháza (Dulovo) ist ein sakrales Kleindenkmal. Ein 2018 aktualisiertes Inventar vermerkt Reparaturbedarf. Am Glockenturm steht die Inschrift „ANNO D. 1740/FERENC VRAIN. V. /DULHÁZI REMEK“. Außerdem ist dort eine abgenutzte lateinische Inschrift mit der Jahreszahl 1809 zu lesen. Die Jahreszahlen 1740 und 1809 geben zwei zeitliche Bezugspunkte am selben Turm; bei der späteren Inschrift gehört der abgenutzte Zustand zur Beschreibung. Wenn der Glockenturm Teil Ihrer Planung ist, erkundigen Sie sich vorab nach seinem aktuellen Zustand.

Anreise mit dem Bus

Für Dulovo nennt der Fahrplan mit Gültigkeit ab 14. Dezember 2025 die regionale Buslinie 517. Prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Abfahrten. Die Haltestelle „Dulovo, rázc.“ wird nur nach Signal oder auf Wunsch bedient; diese Regel kann sich mit künftigen Fahrplanänderungen ändern.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Rimavská Sobota.

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