Hostice liegt im Tal des Mačací potok, inmitten der Cerová vrchovina. Eine grün markierte Radrundroute führt durch den Ort und bildet einen Rundkurs um das Gebirge; außerdem sind von Hostice aus Ausflüge in die Landschaft des Vulkangebirges möglich. Der Stausee Hostice liegt zwei Kilometer hinter dem Dorf in Richtung Jesenské. Dazu kommen historische Bezugspunkte im Ort, darunter die barocke Kirche St. Andreas des Apostels. Landschaft, Wasser, Radfahren und Ortsgeschichte bieten unterschiedliche Schwerpunkte für einen Aufenthalt.
Landschaft und Natur
Das Katastergebiet von Hostice umfasst 2.112 Hektar und liegt zu einem großen Teil in einem Landschaftsschutzgebiet. Hostice verbindet so seine Tallage am Mačací potok mit der Landschaft der Cerová vrchovina. Von hier aus sind Ausflüge in das Vulkangebirge möglich, während sich im Katastergebiet auch geschützte Landschaft findet.
In den oberen Bereichen kleiner Mehrzweckspeicher im Gebiet der CHKO Cerová vrchovina, darunter VN Hostice, haben sich Feuchtgemeinschaften und Ufervegetation entwickelt. Diese Bereiche dienen mehreren Wasservogelarten als Brutplätze und Nahrungsquelle. Damit ergänzt das Wasser- und Uferleben die Perspektive auf die Landschaft des Vulkangebirges um einen eigenen Naturbezug.
Radrundroute und Stausee
Die grün markierte Radtouristenroute führt durch Hostice und bildet einen Rundkurs um die Cerová vrchovina. Ihre Form als Rundkurs unterscheidet sie von den allgemein möglichen Ausflügen in die Landschaft: Die Radroute beschreibt eine konkrete Runde um das Gebirge, während die Ausflüge die Landschaft des Vulkangebirges als Ziel in den Blick nehmen. So stehen eine bestimmte Tourenform und ein breiterer Landschaftsbezug nebeneinander.
Der Stausee Hostice liegt zwei Kilometer hinter dem Dorf in Richtung Jesenské und wird von Anglern aus der näheren und weiteren Umgebung als Angelrevier genutzt. Seine Lage ist damit ein eigener Orientierungspunkt neben der Radrundroute. Für die Planung lässt sich die Unterscheidung einfach halten: Die Route steht für den Rundkurs, der Stausee für einen Ort mit etablierter Angelnutzung.
Kirche, Geschichte und kulturelle Bezüge
Die barocke römisch-katholische Kirche St. Andreas des Apostels stammt aus dem Jahr 1787. Ein Großbrand zerstörte sie 1890 zusammen mit dem gesamten Dorf. Zwischen 1892 und 1913 wurde die Kirche wiederhergestellt. Baujahr, Zerstörung und Wiederherstellung zeichnen eine prägnante Folge in der Ortsgeschichte nach. Auch das Herrenhaus der Familie Putnoky befindet sich in Hostice und bildet einen weiteren historischen Bezugspunkt.
Ein Wanderdurchgang durch die Cerová vrchovina fand am 12. Oktober 2024 zum 49. Mal statt. Die ganztägige Wanderung führte auf einem grün markierten Weg durch das Tal nach Hostice. Diese Ausgabe ist ein datierter Rückblick auf eine Wanderung und keine Angabe zu einem künftigen Termin.
Zur kulturellen Überlieferung gehören auch Musikbezüge. Das in Hostice, auch Gesztete genannt, überlieferte Volkslied „Ó ó farsang“ gehört zu den Erwachsenen-Volksliedern zu Festtagen. Mit Hostice, ebenfalls Gesztete genannt, ist auch die Volkssängerin Motyovszki Józsefné Kovács Teréz verbunden; ihr Repertoire umfasste mehr als 1.025 Volkslieder. Kirche, Herrenhaus, Lied und Sängerin eröffnen verschiedene Zugänge zur Geschichte und Kultur des Ortes.
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