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In Rimavské Janovce prägen Kirchen, Kúria-Bauten und eine Denkmalzone den historischen Ortskern. Die Architektur reicht von einer Kirche aus der Zeit um die Wende vom 12. zum 13. Jahrhundert bis zu einer Kassettendecke von 1792. Dazu kommen eine touristische Route und Verbindungen nach Rimavská Sobota. Für die Reiseplanung ist auch der zeitliche Status einer beschriebenen Radroute wichtig.

Historischer Ortskern und Denkmalzone

Der historische Ortskern wurde 1994 zur Denkmalzone erklärt. Seine lineare Straßenbebauung bildet einen kleinen zentralen Platz, an dem die römisch-katholische und die reformierte Kirche liegen. Einige Häuser in der Denkmalzone haben originale Stuckdekorationen aus der Zeit um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert bewahrt. So verbinden sich die Straßenstruktur und der Platz mit erhaltenen Details an einzelnen Häusern.

Kirchen zwischen Romanik und Gotik

Die Kirche St. Johannes des Täufers ist ein einschiffiger Bau aus der Zeit um die Wende vom 12. zum 13. Jahrhundert und besitzt eine halbrunde Apsis. Ursprünglich war sie eine romanische Benediktinerklosterkirche. Die reformierte Kirche stammt aus dem frühen 14. Jahrhundert und ist ursprünglich gotisch. Ihre flache hölzerne Kassettendecke datiert von 1792. An den beiden Kirchen lassen sich damit unterschiedliche Bau- und Ausstattungsepochen vergleichen.

Eine Zustandsangabe aus 2025 bezeichnete die reformierte Kirche als in gutem Zustand; sie dient weiterhin ihrem religiösen Zweck. Prüfen Sie vor einem Besuch den aktuellen Zustand und ob ein Zugang möglich ist.

Zwei Kúria-Bauten im Vergleich

Die Törökovská kúria stammt aus dem Jahr 1800 und ist ein eingeschossiger spätbarocker Bau mit rechteckigem Grundriss, Mansarddach und Seitenpavillons. Die Kúria an der Hausnummer 47 unterscheidet sich durch ihre spätklassizistische Form: Sie ist eingeschossig und zweitraktig, stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und besitzt ebenfalls einen rechteckigen Grundriss, aber ein Walmdach. Gemeinsam ist den Bauten der rechteckige Grundriss; Bauzeit, Stil und Dachform setzen sie voneinander ab.

Gotická cesta und weitere Ortsbezüge

Rimavské Janovce ist Teil der touristischen Route Gotická cesta. Der Kurinec-Stausee ist eine Touristenattraktion und mit dem Ort durch einen Radweg verbunden. Eine geothermische Quelle wurde im Jahr 2000 im Katastergebiet von Rimavské Janovce entdeckt und wird derzeit im Erholungsgebiet Kurinec–Zelená voda genutzt. Die Quelle und ihre Nutzung sind damit an zwei unterschiedlichen Ortsangaben festzumachen: entdeckt wurde sie im Katastergebiet, genutzt wird sie im genannten Erholungsgebiet.

Anreise und geplanter Radweg

Mit Rimavská Sobota ist Rimavské Janovce über die Straße II/531 und eine Eisenbahnstrecke für Personen- und Güterzüge verbunden. Für Ihre Anreise können Sie beide Verkehrswege in Betracht ziehen; konkrete Abfahrten prüfen Sie bitte für Ihren Reisetag.

Eine kommunale Projektbeschreibung aus dem Jahr 2018 sah außerdem die Radroute Močiar–Rimavské Janovce mit einer Länge von 1.519,69 Metern vor. Sie sollte an einer Brücke in der Siedlung Močiar beginnen, über einen bestehenden unbefestigten Feldweg und den Damm an der Rimava führen und an einem Bahnübergang in Rimavské Janovce an die Straße anschließen. Die geplante Führung sollte von der Hauptstraße getrennt sein, damit Personen- und Lastkraftwagen die Radroute nicht gefährden. Die Planung stammt aus 2018; prüfen Sie vor einer Radtour den aktuellen Verlauf.

Weitere Reiseziele entdecken: Sútor, Petrovce, Horné Zahorany, Lukovištia, Abovce, Rumince, Budikovany, Hubovo

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Rimavská Sobota.

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