Zum Inhalt

Der Jezerské-See entstand durch einen Erdrutsch. Seine übliche Tiefe beträgt 2 bis 4 m; maximal erreicht er 7,5 m. So stehen der gewöhnliche Tiefenbereich und der Höchstwert klar nebeneinander. Das Naturschutzgebiet Jezerské jazero wurde 1967 ausgewiesen und umfasst 2,18 ha. Es liegt im südlichen Teil des Katasters, etwa 2 km südwestlich des bebauten Ortsbereichs von Jezersko. Die Flächenangabe beschreibt die Größe des Schutzgebiets, die ungefähre Entfernung ordnet seine Lage zum bebauten Ortsbereich ein.

See und Wege

Von Jezersko führt ein grün markierter Wanderweg zum Jezerské-See. Ein Lehrwanderweg verläuft von Jezersko um den See zum Kamm, zum Restaurant PANORAMA und zum Treetop Walk. Damit unterscheiden sich ein Weg zum See und eine Route, die zusätzlich den Kamm und weitere benannte Ziele einbezieht. Der Lehrwanderweg ist nicht für Kinderwagen oder Rollstühle geeignet. Wenn Sie ihn einplanen, prüfen Sie vor dem Aufbruch die Markierungen und die saisonale Zugänglichkeit.

Eine Radroute verläuft durch Jezersko von Keheľ zwischen Reľov und Spišské Hanušovce zu den Nordhängen der Bukovina in der Spišská Magura. So führt die Radroute in einen anderen Zielraum als die Wanderwege zum See und zum Kamm. Markierungen und Wegezustand können sich ändern; prüfen Sie beides vor der Tour.

Skifahren in Jezersko

Im oberen Teil von Jezersko liegt das Skigebiet Ski Bachledova mit 13 regelmäßig präparierten Abfahrten und einer Gesamtlänge von 11 km. Die erste Zahl beschreibt die Anzahl der Abfahrten, die zweite ihre addierte Länge. Dort gibt es vier Skilifte und einen Vierersessellift. Mit dem Sessellift gelangt man auf den Kamm der Spišská Magura; von dort kann man zu weiteren Skipisten in Richtung Bachledova dolina weiterfahren. Bachledova dolina ist ein Teil der Gemeinde Ždiar. Die Konfiguration des Skigebiets kann sich saisonal ändern; prüfen Sie vor dem Skitag die aktuellen Angaben.

Ortsgeschichte

Drei Jahreszahlen erschließen unterschiedliche Seiten der Ortsgeschichte. Historische Quellen erwähnen Jezersko im Jahr 1590 als Meierei beziehungsweise Rodungsstelle des Besitzes der Burg Nedecký. 1611 erhielt der Šoltýs Christotor aus Spišské Hanušovce in Jezersko eine Schultheißenurkunde, die ihm das Recht zum Bierbrauen einräumte. Die Kirche zum Heiligsten Herzen Jesu wurde 1895 erbaut. Die drei Stationen reichen damit von einer historischen Erwähnung über ein konkretes Recht bis zu einem Kirchenbau und geben verschiedene zeitliche und kulturelle Bezugspunkte für Jezersko. Meierei bezeichnet einen landwirtschaftlichen Gutshof; eine Rodungsstelle bezeichnet gerodetes Land. Zwischen der Erwähnung von 1590 und dem Kirchenbau von 1895 liegen 305 Jahre.

Weitere Reiseziele entdecken: Stara Lesna, Lendak, Kežmarok, Vrbov, Spišská Belá, Malý Slavkov, Lechnica, Tvarožná.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Kežmarok.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.