Zum Inhalt

Matiašovce liegt in der Spišská Magura am Flusslauf der Rieka. Für die Reiseplanung bieten sich zwei unterschiedliche Zugänge: die Kirchen und ihre Baugeschichte sowie Vyhliadka Matiašovce mit dem Blick auf markante Gebirgsziele. Hinzu kommt ein touristisches Informationssystem mit Tafeln und Kartenstationen, das die Orientierung im Ort unterstützt. So können Sie Ihre Interessen gewichten und entscheiden, ob historische Bauwerke oder die Aussicht im Mittelpunkt Ihres Besuchs stehen sollen.

Landschaft und Schutzgebiet

Das Katastergebiet der Gemeinde Matiašovce liegt in der Schutzzone des Nationalparks Pieninský národný park; dort gilt die zweite Stufe des Naturschutzes. Das Relief vor Ort ist hügelig und geht in ein hügeliges Relief von Flussterrassen über. Schutzstatus und Geländeform beschreiben unterschiedliche Aspekte des Gemeindegebiets: Der eine ordnet es naturschutzfachlich ein, die andere beschreibt seine Landschaft. Zusammen mit der Lage am Flusslauf der Rieka geben sie einen konkreten Rahmen für die örtliche Natur- und Landschaftsperspektive.

Orientierung im Ort

Das touristische Informationssystem umfasst zwei Eingangstafeln und drei überdachte Kartenstationen in verglasten Bushaltestellen. Die Kartenstationen dienen zugleich als Rastplätze. Ihre Karten informieren über Straßennamen, Ortsteile und historische Denkmäler und erleichtern so die Orientierung in Matiašovce. Die Verbindung von Karten und Rastmöglichkeit macht diese Stationen zu einem praktischen Bezugspunkt für Besucher: Sie können sich mit der Ortsstruktur vertraut machen und zugleich nachsehen, wo historische Denkmäler in der Karteninformation erscheinen. Wer zunächst wissen möchte, welche Straßennamen und Ortsteile die Orientierung prägen, findet dort genau diese Angaben.

Kirchen und Baugeschichte

Kostol Sv. Petra a Pavla wurde Ende des 13. Jahrhunderts im frühgotischen Stil errichtet. Die Kirche ist von einer Mauer mit vierzehn halbrunden Kapellen eines Kreuzwegs umgeben. Die heutigen Kreuzwegbilder stammen aus dem Jahr 1835. Damit treffen an diesem Bauwerk eine frühe Kirchenbauzeit und deutlich später datierte Bilder aufeinander: Die Jahresangabe 1835 bezieht sich auf die heutigen Kreuzwegbilder, nicht auf die Errichtung der Kirche. Bauzeit, Stil, Kapellen und Bilddatierung sind verschiedene Details, die sich gemeinsam für einen genaueren Blick auf die Anlage eignen.

Ein Glockenturm neben einer Kirche stammt ursprünglich aus der Renaissance und wird dem Ende des 16. Jahrhunderts zugeordnet. Die römisch-katholische Kirche Sedembolestnej Panny Márie ist ein weiterer Bau aus einer deutlich späteren Zeit: Sie wurde von 1990 bis 1992 errichtet. Die genannten Bauzeiten reichen damit vom späten 13. Jahrhundert bis ins 20. Jahrhundert. Dazwischen steht der Glockenturm als Beispiel für ein ursprünglich renaissancezeitliches Bauwerk aus dem späten 16. Jahrhundert. Wer sich für die Geschichte der Kirchen und ihrer Architektur interessiert, begegnet in Matiašovce so unterschiedlichen zeitlichen Einordnungen.

Aussicht bei Vyhliadka Matiašovce

Die Vyhliadka Matiašovce verfügt über einen modernen Unterstand und eine Aussichtsplattform. Von dort reicht der Blick auf Tri Koruny, die Belianske Tatry und die Hohe Tatra. Der Ausgangspunkt zur Vyhliadka liegt am Parkplatz beim Gemeindeamt; dieser konkrete Orientierungspunkt lässt sich in die Besuchsplanung einbeziehen. Auf dem Gelände der Vyhliadka ist Grillen möglich. Damit verbindet der Aussichtspunkt mehrere Interessen: den Blick auf drei benannte Ziele, eine Aussichtsplattform und die Möglichkeit, vor Ort zu grillen. Wenn Sie Ihre Auswahl zwischen den historischen Kirchen und der Aussicht abwägen, finden Sie in Matiašovce damit unterschiedliche Schwerpunkte für Ihren Besuch.

Weitere Reiseziele entdecken: Zakovce, Veľká Lomnica, Lendak, Slovenská Ves, Reľov, Osturna, Spišská Belá, Kežmarok

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Kežmarok.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.