Zum Inhalt

Granč-Petrovce verbindet Kirchengeschichte mit Rad- und Naturthemen. Zwei Kirchen St. Martin aus unterschiedlichen Bauphasen, die Travertinkuppe Sobotisko und Radroute 2710 geben dem Aufenthalt verschiedene kulturelle und landschaftliche Anknüpfungspunkte.

Natur, Radfahren und Wandern

Die Naturdenkmalsstätte Sobotisko, eine Travertinkuppe, liegt westlich oberhalb von Granč-Petrovce. Beachten Sie bei einem Besuch die aktuelle Beschilderung und die geltenden Zugangsregeln.

Die blau markierte Radroute 2710 führt durch Granč-Petrovce und ist Teil einer insgesamt 19,4 Kilometer langen Strecke zwischen Dúbrava und Vyšný Slavkov. Die 19,4 Kilometer bezeichnen die Gesamtlänge der Radverbindung, nicht nur den Abschnitt im Ort. Prüfen Sie vor der Abfahrt den Zustand der Route und die Beschilderung.

In der Umgebung liegt der Lehrpfad Sivá Brada–Dreveník. Sein Schwerpunkt ist naturkundlich, naturschutzbezogen, kulturell und historisch; er ist für Wanderer mit mittlerem Schwierigkeitsanspruch geeignet. Wenn Sie dort wandern möchten, prüfen Sie vorab die aktuellen Wegbedingungen.

Für die Tagesplanung unterscheiden sich die beiden Wege in den hilfreichen Orientierungspunkten: Bei der Radroute ist die Gesamtlänge maßgeblich, beim Lehrpfad sind es Themenprofil und mittlerer Schwierigkeitsanspruch. So können Sie Radfahren und Wandern nach ihrem jeweils eigenen Charakter abwägen.

Kirchen aus zwei Bauphasen

Die Renaissancekirche St. Martin in Granč-Petrovce wurde 1626 erbaut. Ihr Renaissance-Seitenaltar ist dem heiligen Martin gewidmet und stammt aus dem Jahr 1635 – neun Jahre nach dem Kirchenbau. Die Kirche ist in gutem Zustand und dient weiterhin ihrem religiösen Zweck. Wenn Sie den Innenraum besichtigen möchten, klären Sie den Zugang vor Ort.

Eine spätere Bauphase markiert die neue Kirche St. Martin: Nach einer 16-monatigen Bauzeit wurde sie 1994 fertiggestellt. Ihr 25 Meter hoher Turm ist ein Wahrzeichen der Kirche und der Gemeinde Granč-Petrovce. Im Inneren befindet sich ein dominierendes Holzrelief des heiligen Martin. Die beiden Kirchen setzen damit unterschiedliche zeitliche Akzente: auf der einen Seite der Renaissancebau von 1626, auf der anderen der Neubau von 1994.

Herrenhaus und Ortsgeschichte

Das Petróczyovský-Herrenhaus war ursprünglich ein spätbarocker Bau aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Es steht im Südwesten von Granč-Petrovce und beherbergt derzeit eine Kunstgrundschule. Mit dem Haus ist auch die Biografie Štefan Petróczys verbunden: Er wurde dort 1876 geboren, war in Österreich tätig und war ein bedeutender Pionier des Hubschrauberbaus. So verbindet die Geschichte des Gebäudes einen architektonischen Bezugspunkt mit einer Persönlichkeit, deren Tätigkeit über den Ort hinausreichte.

Religiöse Tradition im Jahreslauf

Gläubige aus Granč-Petrovce begehen das Fest Mariä Himmelfahrt jährlich mit einer Ablassfeier. Wenn Sie Ihre Reise darauf abstimmen möchten, bestätigen Sie den Termin für das jeweilige Jahr.

Weitere Reiseziele entdecken: Korytné, Dravce, Spišské Podhradie, Leutschau, Bijacovce

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Levoča.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.