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Kvašov liegt im nördlichen Teil der Weißen Karpaten. Seine Ortsgeschichte reicht von prähistorischen Fundstellen bis zu einer slawischen Siedlung; hinzu kommen die Ostrá Hora, eine Kapelle im Zentrum und benannte Rad- und Wanderverbindungen. Wenn Sie eine Ferienwohnung für einen Aufenthalt in Kvašov suchen, können diese Themen bei der Planung helfen: Sie können den Schwerpunkt auf Geschichte, Natur oder aktive Touren legen.

Ostrá Hora und archäologische Spuren

In einem tiefer gelegenen Teil von Kvašov erhebt sich die Ostrá Hora auf 492 m ü. NN. Auf ihr war das Hradisko bereits in der späten Bronzezeit und der älteren Eisenzeit besiedelt. Zu den archäologischen Funden gehören steinerne und bronzene Gegenstände, ein Knochenpfriem und eine kleine Tonfigur. Damit sind sowohl die Besiedlungszeit als auch verschiedene konkrete Fundarten Teil der Ortsgeschichte.

Siedlungen aus verschiedenen Epochen

Auf dem Gebiet von Kvašov lebten bereits in der Jungsteinzeit Menschen an den Fundstellen Starice und Hôrka, vor 3.000 bis 4.000 Jahren v. Chr. Unterhalb der Ostrá Hora bei Majer bestand im 8. und 9. Jahrhundert eine slawische Siedlung. Die Fundstellen Starice und Hôrka stehen damit für einen anderen Zeitraum und Ortsbezug als die spätere Siedlung bei Majer.

Im Zentrum von Kvašov steht die 1973 errichtete Kapelle der Sieben Schmerzen Mariens. Vor der Kapelle befindet sich ein Kreuz mit Jesus Christus. Ihre Lage im Ortszentrum und das Baujahr geben dieser Station einen klaren Bezug zur neueren Ortsgeschichte, getrennt von den prähistorischen Fundstellen.

Bach und Pflanzenwelt

Durch Kvašov fließt der Bach Kvašov, der auch Suchlica genannt wird. Er ist 8,4 km lang, ein rechtsseitiger Nebenfluss der Lednica und ein Gewässer IV. Ordnung. Seine Quelle liegt in den Weißen Karpaten, im Teilgebiet Vršatecké bradlá. Kvašov und Suchlica sind also zwei Namen für denselben Bach.

Der kommunale Entwicklungsplan 2015–2025 verzeichnete für Kvašov insgesamt 189 erfasste Arten höherer Pflanzen. Vier davon werden als selten oder gefährdet eingestuft: Convallaria majalis, Melittis melissophyllum, Ranunculus auricomus agg. und Scrophularia umbrosa. Für die Umgebung beschreibt derselbe Plan blütenreiche Wiesen mit Wiesen-, Saum- und Waldpflanzen sowie Arten, die trockene, warme oder feuchte Bedingungen bevorzugen. Auch eine große Vielfalt an Wirbellosen gehört zu dieser Beschreibung.

Ortsgeschichte und Einkehr

Der kommunale Entwicklungsplan 2015–2025 nannte ein Gasthaus als Einkehrmöglichkeit und beschrieb es als ehemaliges Schulgebäude aus der Zeit der Ersten Republik. Das Gebäude ist vollständig aus Lehmziegeln errichtet; seine Mauern sind bis zu einem Meter dick. Wenn Sie dort einkehren möchten, klären Sie vorab, ob das Gasthaus aktuell geöffnet ist.

Radfahren und Wandern

Der kommunale Entwicklungsplan für 2015–2025 beschreibt eine empfohlene und genutzte Radroute durch Kvašov, die an die markierte Váh-Radmagistrale 002 anschließt. Diese führt durch Horovce. Als weitere von Radfahrern genutzte Strecke führt der Plan den Rundkurs Horovce–Kvašov–Lednica–Dolná Breznica–Lednické Rovne auf.

Der Plan verzeichnet außerdem einen grün markierten Wanderweg von Lednické Rovne über die Höhen rund um die Ostrá Hora bis nach Lednica. Für die Tourenwahl lässt sich so unterscheiden: Der Rad-Rundkurs nennt fünf Orte, während die Wanderroute Lednické Rovne und Lednica über die Höhen um Ostrá Hora verbindet. Prüfen Sie vor einer Tour den aktuellen Verlauf und die Markierungen.

Auf dem Gipfel der Ostrá Hora steht eine Schutzhütte mit Feuerstelle und Sitzbänken. Wenn Sie dort eine Pause erwägen, prüfen Sie vorab den Zustand der Hütte.

Weitere Reiseziele entdecken: Lednické Rovne, Belusa, Dolná Breznica, Puchau, Lazy Pod Makytou, Lednica, Zubák, Dolné Kočkovce

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Púchov.

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