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Die Jahreszahl 1775 auf einem Deckenbalken der Pocarjeva domačija ist ein konkreter historischer Bezugspunkt in Zgornja Radovna. Wer ein Hotel in Zgornja Radovna sucht, kann den Ort nach zwei Interessen einordnen: bäuerliches Kulturerbe und Handwerk oder eine von Buckelwiesen geprägte Landschaft.

Kulturerbe in Hof und Mühle

Die Pocarjeva domačija ist ein Kulturdenkmal von staatlicher Bedeutung der Volksarchitektur im Triglavski narodni park und museal eingerichtet. Auf einem Deckenbalken ist die Jahreszahl 1775 eingetragen. Dort empfängt ein Führer Besucher und erzählt die Geschichte der Familie Pocar; der Zugang kann saisonal variieren. Berücksichtigen Sie die Saison bei Ihrer Besuchsplanung. Volksarchitektur, museale Einrichtung und die Erzählung zur Familie zeigen unterschiedliche Seiten desselben Hofes.

Ein weiterer Teil des örtlichen Kulturerbes ist die Psnakova žaga in mlin, ein Sägewerk und eine Mühle. Beide liegen unterhalb des Gehöfts Gogala und 300 Meter von der Quelle der Radovna entfernt. Wasserräder bewegen einen Mühlstein und eine Venezianersäge. Die Anlage macht damit auch die technische Seite des Kulturerbes greifbar: Wasserräder treiben hier sowohl eine Mühle als auch eine Säge an.

Naturdenkmal und Buckelwiesen

Die Gogalova Lipa erweitert den Blick von den gebauten Zeugnissen auf das Naturerbe. Sie ist in Zgornja Radovna als Naturdenkmal ausgewiesen und gilt als mehr als 400 Jahre alt.

Das Radovna-Tal liegt im Triglavski narodni park zwischen den Hängen der Mežakla und der Pokljuka und ist von Buckelwiesen geprägt. In Zgornja Radovna betreut der Nationalpark zwei Buckelwiesen mit einer Gesamtfläche von 3,5 Hektar. Ihre gewölbte Form entstand durch Ablagerungen glazialer Grundmoräne. Grundmoräne ist vom Gletscher abgelagertes Material; ihre Ablagerungen erklären die Geländeform. Die Flächenangabe umfasst beide Wiesen; die Artenzahl bezieht sich auf eine der Buckelwiesen.

Bei einer botanischen Erhebung wurden auf einer Buckelwiese in Zgornja Radovna rund 120 Pflanzenarten erfasst. So ergänzen sich zwei Perspektiven auf diesen Wiesentyp: seine geologische Entstehung und die botanisch erfasste Pflanzenvielfalt. Auch die Radovna gehört zur örtlichen Geografie: In Zgornja Radovna tritt der Fluss wieder an die Oberfläche.

Verbindungen durch das Tal

Eine Straße durch das Radovna-Tal verbindet Zgornja Radovna mit Mojstrana und Bled. Außerdem führt durch das Tal ein Radweg mit Informationstafeln, die Besuchern das örtliche Kulturerbe vorstellen. Die Straße stellt die Verbindung zwischen benannten Orten her, während die Tafeln am Radweg einen kulturbezogenen Schwerpunkt bieten. Auch Wege aus dem Krma-Tal reichen bis in den Weiler Zgornja Radovna: Dort treffen zwei Wege zusammen und vereinigen sich zu einem Weg.

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