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Beltinci verbindet Baugeschichte und lebendige Traditionen, ohne dass sich der kulturelle Blick auf ein einziges Thema beschränkt. Für Ihre Reise können Sie zwischen Schloss- und Kirchengeschichte, erhaltenem Schmiedehandwerk und regionalen Bräuchen unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Das ist besonders interessant, wenn Sie historische Architektur nicht isoliert betrachten, sondern auch Ausstellungen und Folklore in Ihre Planung einbeziehen möchten.

Schloss, Park und Ausstellungen

Schloss Beltinci stammt aus dem 17. Jahrhundert und steht inmitten eines weitläufigen englischen Parks. Sein charakteristisches barockes Erscheinungsbild blieb trotz späterer historistischer Ergänzungen erhalten. So treffen eine barocke Prägung und spätere Ergänzungen aufeinander; das Schloss lässt sich als Bauwerk mit mehreren historischen Schichten verstehen.

Im Schloss befindet sich die Dauerausstellung „Geschichte des Gesundheitswesens in Pomurje“. Zum Angebot gehört außerdem die Ausstellung „Adelsfamilien im Schloss Beltinci“, die einen Salon der Gräfin umfasst. Im Park vor dem Schloss befindet sich eine Ausstellung alter Fahrräder, die die Entwicklung des Fahrrads thematisiert. Das Spektrum reicht damit von der regionalen Medizingeschichte über die Geschichte von Adelsfamilien bis zur Technikgeschichte des Fahrrads. Eine touristische Informationsstelle befindet sich ebenfalls im Schloss. Wenn Schloss, Ausstellungen oder Information für Ihre Reise wichtig sind, prüfen Sie vorab die aktuellen Besuchsmöglichkeiten.

Kirche St. Ladislaus: Bauphasen und Brunnen

Die Kirche St. Ladislaus wurde 1742 erbaut und verbindet barocke und neobarocke Architektur. In den 1890er Jahren gestaltete Max von Ferstl die Kirche um. An ihrer Südseite ließ Graf Zichy zwischen 1890 und 1894 einen venezianischen Brunnen errichten. Zur Kirche gehört auch die 1894 angebaute Seitenkapelle Ave Maria; unter ihr befindet sich die Gruft der Familie Zichy. Die Daten helfen, Bau, Umgestaltung und Ergänzungen zeitlich zu unterscheiden: Der Kirchenbau aus dem 18. Jahrhundert ist deutlich älter als Brunnen und Kapelle aus der späten Phase des 19. Jahrhunderts.

Schmiedehandwerk und regionale Bräuche

Eine andere Seite des Kulturerbes zeigt die Schmiede „Slavicova kovačija“ aus dem beginnenden 20. Jahrhundert. Mit Ausnahme der Eingangstür sind die originale Ausstattung sowie die Feuerstelle mit Blasebalg und die zugehörigen Schmiedewerkzeuge erhalten. Für Kulturinteressierte liegt hier ein anderer Schwerpunkt als bei Schloss und Kirche: Im Mittelpunkt stehen nicht Bauphasen, sondern überlieferte Arbeitsmittel und Ausstattung.

Auch Beltincis Folkloretradition hat eine eigene Zeitlinie. Eine Folkloregruppe wurde 1938 in Beltinci gegründet. Sie führt vor allem Tänze aus der Region Prekmurje auf und pflegt weiterhin Hochzeits- und Erntebräuche. Aufführungen und Termine variieren; prüfen Sie daher die aktuellen Termine, wenn Sie eine Aufführung in Ihre Reise einbeziehen möchten.

Das Markovo senje ist eine traditionelle Veranstaltung in Beltinci, deren Ursprung auf die 1817 verliehenen Marktrechte zurückgeführt wird. Nachdem die Tradition beinahe aufgegeben worden war, wurde sie 2019 wiederbelebt; das Markovo senje fand in diesem Jahr am Markustag im Zentrum von Beltinci statt. Wenn Sie Ihre Reise am Markovo senje ausrichten möchten, prüfen Sie die Termine für das jeweilige Jahr.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Murska Sobota.

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