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In Gwangmyeong treffen industrielles Erbe, Landschaft und Kultur auf unterschiedliche Möglichkeiten, Zeit im Freien zu verbringen. Die Gwangmyeong-Höhle erzählt von der Bergbaugeschichte der Stadt; Feuchtgebiete, Parks und Wanderwege setzen andere Akzente. So können Sie für Ihren Aufenthalt zwischen Höhlenangeboten, Naturerlebnissen und kulturellen Orten wählen.

Höhlengeschichte und Erlebnisse

Die Gwangmyeong-Höhle wurde 1912 während der japanischen Kolonialzeit zur Gewinnung von Bodenschätzen, darunter Gold, erschlossen. Nach der Befreiung wurde sie industriell weitergenutzt. 1972 wurde der Betrieb eingestellt; die Stadt Gwangmyeong erwarb die Höhle 2011 und öffnete sie nach rund 40 Jahren wieder für die Öffentlichkeit. Heute steht sie für die Verbindung von industriellem und kulturellem Erbe der Stadt.

Der Besucherrundgang führt vom Kartenverkauf über den Höhleneingang und mehrere unterirdische Bereiche bis zur Gwangmyeong-Weinhöhle und zu einem zweiten Höhleneingang. Farbige Beleuchtung und Skulpturen gestalten das Höhleninnere. In der Lascaux-Ausstellungshalle verbindet eine interaktive Erlebniszone impressionistische Gemälde mit Merkmalen der Gwangmyeong-Höhle. Dort können Besucher gegen eine zusätzliche Gebühr fünf verborgene Schätze entdecken und ausgraben.

Auch das VR-Erlebniszentrum bietet mehrere Aktivitäten gegen eine zusätzliche Gebühr: eine virtuelle Zeitreise mit einer Grubenbahnfahrt durch Stollen sowie Simulatoren für Klettern an einem Felsaufschluss und Drachenfliegen. Da sich einzelne Programme ändern können, empfiehlt es sich, die aktuelle Durchführung vor dem Besuch zu prüfen. In der Gwangmyeong-Weinhöhle können Besucher koreanischen Wein verkosten und kaufen.

Feuchtgebiete, Parks und Jahreszeiten

Der Anter Ecological Park ist ein renaturiertes innerstädtisches Binnenfeuchtgebiet mit einer Fläche von 20.294 m². Ein kleiner Bachlauf und ein Garten mit heimischen Wildkräutern ergänzen die Landschaft. Das Feuchtgebiet bietet zahlreichen Arten Lebensraum, darunter dem gefährdeten Goldflecken-Laubfrosch und 27 Vogelarten. Die Tiere sind Teil des Lebensraums; einzelne Beobachtungen sind damit nicht garantiert. In ökologischen Bildungsprogrammen können Teilnehmende die Bedeutung der biologischen Vielfalt erleben. Wenn Sie ein Programm besuchen möchten, erkundigen Sie sich vorab nach dem aktuellen Termin.

Der Saebit-Park umfasst 180.000 m² mit Blumengärten, baumbestandenen Wegen, einem Steg über dem Wasser, Bänken, Schattenplätzen und Beleuchtung. Kirschbäume, Chinesische Bäume und Metasequoien prägen weitere Wege und Bereiche; auch einen Platz gibt es im Park. Die Springbrunnen sind saisonal. Der Anter Ecological Park setzt den Schwerpunkt auf Feuchtgebiet und Artenvielfalt, während der Saebit-Park mit Gartenbereichen und Wegen gestaltet ist.

Am Anyangcheon gibt es Spazierwege und Wege auf Stegen. Zwölf Tafeln mit Gedichten des Dichters Gihyeongdo setzen dort einen kulturellen Akzent. Je nach Jahreszeit verändert sich der Charakter des Flussbereichs: Im Frühling sind Kirschblüten zu erleben, im Sommer der Anyangcheon-Kinderwasserspielplatz, im Herbst das Herbstlaub und im Winter Schneelandschaften. Die saisonalen Eindrücke geben eine Orientierung dafür, was zu unterschiedlichen Jahreszeiten im Mittelpunkt steht.

Wanderwege und Aussichtspunkte

Am Georeumsan reichen die genannten Wegstrecken vom 184 Meter langen Lehmpfad, auf dem Besucher barfuß gehen können, bis zu einem 8,8 Kilometer langen Wanderweg zum Gipfel. Die unterschiedlichen Längen helfen, die geplante Wegstrecke einzuordnen, ohne eine Gehzeit vorzugeben. Der Georeumsan ist 237 Meter hoch. Vom Pavillon Unsanjeong reicht der Blick auf Siheung, Anyang und den Gwanaksan.

Ein Wanderweg zur Y-förmigen Dodoksan-Hängebrücke führt vom Wanderwegeingang am Gesundheitszentrum Gwangmyeong über die Gipfel des Georeumsan und des Dodoksan. Die Brücke ist 82 Meter lang, 20 Meter hoch und 1,5 Meter breit; oberhalb eines künstlichen Wasserfalls verbindet sie zwei Wanderwege. Auf dem 183 Meter hohen Dodoksan-Gipfel steht außerdem der Pavillon Dodokjeong mit Blick über die Stadt Gwangmyeong. Der Gahaksan ergänzt die Auswahl: Er ist 220 Meter hoch, an seiner Ostseite liegt das Oridong-Tal.

Kulturorte und Orientierung

Der Gwangmyeong Traditional Market begann sich seit den frühen 1970er-Jahren eigenständig zu entwickeln. Er wurde 2013 als Kultur- und Tourismusmarkt ausgewählt und führt Kulturprogramme durch. Zudem wird er als siebtgrößter umfassender Markt des Landes bezeichnet. Ganggamdang wurde 1630 auf Anordnung König Injos für Yi Won-ik errichtet. Das Chunghyeon Museum bewahrt historische Zeugnisse und Artefakte Yi Won-iks und seiner direkten Nachkommen; es gilt als erstes Ahnenhaus-Museum des Landes. Das Gihyeongdo Literature Museum zeigt eine Dauerausstellung auf Basis von mehr als 100 persönlichen Hinterlassenschaften des Dichters. Ein Sonderausstellungsraum umfasst etwa 20 Fotografien von ihm; außerdem gibt es ausstellungsbegleitende Programme.

Auch der KTX-Bahnhof Gwangmyeong ist architektonisch markant: Das etwa 48.184 m² große, symmetrische Stahlgebäude ist von koreanischen Dachvorsprüngen und der Kurve traditioneller koreanischer Schuhe inspiriert. Nachts gilt es als beliebtes Motiv für Nachtaufnahmen. Vom Bahnhof sind IKEA, Lotte Mall, Costco, AK Plaza und der Gwangmyeong International Design Cluster innerhalb von 15 Gehminuten erreichbar. Da sich einzelne kommerzielle Ziele ändern können, empfiehlt sich vor einem Besuch ein Blick auf die aktuellen Angaben.

Weitere Reiseziele entdecken: Seongnam, Yongin, Hanam-Si, Gimpo-Si, Ansan, Siheung, Incheon, Anseong-Si.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Gyeonggi-Do.

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