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Gimhae eröffnet verschiedene Zugänge zur Geschichte des Königreichs Gaya: archäologische Befunde, historische Überlieferungen und Orte, an denen die Geschichte durch Ausstellungen und Erlebnisse vermittelt wird. Dazu kommen ein Garten, der einem Treffen aus der Gaya-Überlieferung gewidmet ist, und ein Viertel mit internationalem Flair. Wer ein Reiseziel mit kulturellen Themen sucht, kann hier unterschiedliche Aspekte nebeneinander kennenlernen.

Grabhügel und Funde aus der Gaya-Zeit

Die Grabhügel von Daeseong-dong spiegeln die Entstehung und Entwicklung der Gaya-Zeit wider. Sie geben Einblick in die politische und soziale Struktur des Königreichs sowie in den kulturellen Austausch zwischen Korea, China und Japan. Insgesamt wurden in dem Gebiet 136 Grabhügel gefunden. Auch ihre Anlage vermittelt ein Bild der damaligen Bestattungspraxis: Auf den Hügelkuppen liegen die Gräber von Königen und Herrschern, an den Hängen die Gräber der unteren Bevölkerungsschichten. Unter den Funden waren außerdem Waffen, die vor der Bestattung verbogen worden waren.

Das Museum der antiken Gräber in Daeseong-dong zeigt Artefakte aus vier Ausgrabungen der Grabhügel. Zu den Ausstellungsstücken zählen lebensgroße Statuen eines berittenen Soldaten und eines Kriegers, rekonstruiert anhand von Knochenfunden aus den Grabhügeln von Yean-ri. So stehen im Museum Fundstücke aus den Ausgrabungen neben einer anschaulichen Rekonstruktion.

Gujibong und die Überlieferungen um König Suro

Der Gipfel Gujibong in Gusan-dong gilt der Überlieferung nach als Geburtsort von König Suro, dem Gründer des Königreichs Gaya. Auf seiner abgeflachten Kuppe befindet sich Suros Grab. Ebenfalls auf dem Gipfel liegt ein südkoreanischer Dolmen aus dem 4. Jahrhundert v. Chr.: Er hat fünf oder sechs Tragsteine und eine Deckplatte mit einem Durchmesser von 2,5 Metern. Die Maße und die markante Bauform bieten einen konkreten archäologischen Bezug neben der Überlieferung um den König.

Am Fuß des Gujibong liegt das Gimhae National Museum. Der Berg gilt als Ort, an dem das Königreich Gaya gegründet wurde. Das Museum wurde am 29. Juli 1998 eröffnet, um das Kulturerbe des alten Königreichs zu erforschen und zu bewahren. Auch die Überlieferung verbindet Suro und Heo Hwang-ok mit der frühen Geschichte Garaks: Suro soll Garak im Jahr 42 n. Chr. gegründet und Heo Hwang-ok, eine Prinzessin aus dem indischen Königreich Ayuta, im Jahr 48 n. Chr. geheiratet haben.

Das Grab der Gemahlin König Suros stammt aus der Gaya-Dynastie und ist als Historic Site Nr. 74 ausgewiesen. Es gilt als letzte Ruhestätte von Königin Heo. Zum Grabkomplex König Suros gehören mehrere Gebäude; in Sungseonjeon werden die Ahnentafeln von König Suro und seiner Königin aufbewahrt.

Gärten, Erlebnisse und ein anderer Blick auf Gimhae

Der Sureungwon-Garten ist dem Treffen zwischen König Suro und Königin Heo gewidmet. Wege verlaufen dort entlang eines Waldes und eines Teichs. Der Ort verbindet damit eine historische Erzählung mit einer Gartenlandschaft, die sich auf Wegen erkunden lässt.

Im Gimhae Gaya History Park wird die Geschichte Geumgwan Gayas durch Spiel, Erlebnisse und Ausstellungen vermittelt. Zum „Exciting Experience“-Angebot gehören das 22 Meter hohe Himmelsfahrrad „Cycle“ und ein Turm mit 72 Missionsaufgaben. Prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Betriebsdetails dieser Angebote.

Das Kindermuseum des Gimhae National Museum ist hauptsächlich für Kinder zwischen sechs und zehn Jahren konzipiert. Für den Besuch ist grundsätzlich eine Reservierung im Voraus vorgesehen. Sind Plätze frei, ist eine Anmeldung am selben Tag vor Ort möglich; prüfen Sie die Reservierungsregelung vor der Anreise erneut.

Ein weiterer Aspekt des lokalen Charakters zeigt sich in der Global Food Town in Seosang-dong, einem Viertel mit internationalem Flair. Thematisch unterscheidet sich dieser Blick auf Gimhae von den archäologischen Befunden in Daeseong-dong und den Überlieferungen rund um Gujibong und die Königsgräber: Die Orte stehen für verschiedene kulturelle Facetten der Gemeinde.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Gyeongsangnam-Do.

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