Zum Inhalt

Der Tan En Temple ist ein kultureller Bezugspunkt im näheren Umfeld von Bang Pahan. Er liegt im Unterbezirk Tan En des Bezirks Bang Pahan, außerhalb des Ortes Bang Pahan. Für die geografische Einordnung ist das wichtig: Tempelgeschichte, Kapelle, Pagode und Naturbezüge gehören zum Umfeld und nicht pauschal zum Ort Bang Pahan. Wer Bang Pahan als Reiseziel betrachtet, erhält mit dem Tempel einen konkreten Bezugspunkt für Kultur und Landschaft, dessen Lage vom Ortsnamen zu unterscheiden ist.

Geschichte: Restaurierung und Landzuweisung

Zwei Jahreszahlen markieren unterschiedliche Stationen der Tempelgeschichte. 1817 wurde der Tan En Temple während der Regierungszeit von König Rama II. restauriert. 1828 erhielt er Wisungkhamsima, eine königliche Landzuweisung für den Bau einer Kapelle. Zwischen beiden Ereignissen liegen elf Jahre; die Daten bezeichnen also nicht denselben Vorgang. Die Restaurierung betrifft den Tempel, während die spätere Landzuweisung ausdrücklich mit der Kapelle verbunden ist. Wisungkhamsima meint hier die Zuweisung von Land selbst. Wer die Geschichte zeitlich ordnet, kann Restaurierung und Landzuweisung als zwei getrennte Aspekte betrachten. So lässt sich auch die Kapelle historisch einordnen, ohne beide Jahreszahlen zu einer einzigen Zeitangabe für den Tempel zusammenzuziehen.

Kapelle, Buddha-Bildnis und Pagode

In der Kapelle befindet sich ein antikes Haupt-Buddhabildnis im Ayutthaya-Kunststil. Hinter der Kapelle steht eine Pagode. Ihr Stil lässt vermuten, dass sie vor etwa 400 Jahren während der Ayutthaya-Zeit errichtet wurde. Die Ayutthaya-Bezüge haben dabei zwei verschiedene Rollen: Beim Buddha-Bildnis benennen sie den Kunststil, bei der Pagode begründen sie eine ungefähre Datierung. Die mögliche Bauzeit ist somit eine stilistische Einschätzung und kein exaktes Datum. Für die Einordnung lohnt sich deshalb der Blick auf die beiden Bezüge getrennt: Das Bildnis ist ein Kunstwerk in der Kapelle; die Pagode wird über ihre Form und die daraus abgeleitete, ungefähre Zeitstellung beschrieben. So stehen ein konkret benannter Kunststil und eine vorsichtig formulierte Baugeschichte nebeneinander.

Tierwelt und Bewässerungskanal

Auch der Landschaftsbezug des Tempels ist konkret. Er bietet Lebensraum für Flughunde und Wasservögel wie Kormorane, Löffelenten und Reiher. Hinter dem Tempel verläuft ein Bewässerungskanal; in ihm sollen viele Süßwasserfische leben. Damit kommen zur Baugeschichte sowohl Tierlebensräume als auch ein Landschaftselement hinzu. Die Wasservögel und Flughunde bilden einen anderen Naturbezug als der Kanal mit seinen Fischen: Das eine beschreibt Tiergruppen, das andere einen Wasserlauf hinter dem Tempel.

Kultur und Landschaft als Reiseinteressen

Für die Reiseplanung nach Bang Pahan ergibt sich so ein umrissener thematischer Schwerpunkt: Kulturgeschichte und Landschaft treffen am Tan En Temple im näheren Umfeld zusammen. Wer sich vor allem für Geschichte interessiert, kann die Restaurierung und die Landzuweisung von der nur stilistisch vermuteten Pagodenzeit unterscheiden. Wer auch Naturthemen einbeziehen möchte, findet in den Flughunden, den Wasservögeln und dem Kanal weitere Anknüpfungspunkte. Diese Gegenüberstellung hilft, den kulturellen und landschaftlichen Bezug an den eigenen Reiseinteressen auszurichten, ohne den Tempel geografisch mit dem Ort Bang Pahan gleichzusetzen.

Weitere Reiseziele entdecken: Bangkok, Bang Krasun, Saphan Thai, Khu Salot, Khan Ham, Lat Bua Luang, Nong Khanak, Ban Pho

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ayutthaya.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.