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Žim verbindet mittelalterliche Dorfgeschichte mit der Pfarrkirche Nalezení sv. Kříže und Wegen in die offene Landschaft. Feld- und Waldwege schließen an den besiedelten Teil der Gemeinde an; außerdem führt eine markierte Radroute durch den Ort. In Záhoří kommen die Kapelle Panny Marie und der Záhořský rybník als weitere lokale Bezugspunkte hinzu.

Dorfgeschichte und Kirche

Žim ist ein mittelalterliches, ursprünglich slawisches Dorf an einer bedeutenden historischen Landstraße, die das Böhmische Mittelgebirge überquert. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes findet sich in päpstlichen Zehntverzeichnissen aus den Jahren 1352 bis 1391. Eine historische Route führte durch Žim über den Abschnitt des Böhmischen Mittelgebirges bei Milešov weiter in Richtung Velemín und Lovosice. Die Dorfgeschichte lässt sich damit sowohl anhand ihrer frühen schriftlichen Erwähnung als auch über die beschriebenen historischen Verbindungen durch die Landschaft betrachten.

Die Pfarrkirche Nalezení sv. Kříže ist seit 1357 belegt. Ursprünglich als gotischer Bau errichtet, wurde sie im 16. Jahrhundert im Renaissancestil umgestaltet; 1699 wurde das Kirchenschiff erweitert. Ihre Baugeschichte umfasst so mehrere Phasen vom mittelalterlichen Ursprung bis zur Erweiterung am Ende des 17. Jahrhunderts. Regelmäßige Gottesdienste finden in der Kirche nicht statt, und sie ist nicht barrierefrei zugänglich.

Landschaft und Wege

Die südlichen zwei Drittel des Gebiets von Žim liegen in der Schutzzone des überregionalen Biokorridors „Stříbrný roh – Milešovka“. Das überregionale Biocentrum Milešovka trägt die Nummer 17 und folgt weitgehend der Südgrenze der Gemeinde; nur kleine Ausläufer reichen in das Gebiet hinein.

Die offene Landschaft ist über Feld- und Waldwege erreichbar, die an den besiedelten Teil der Gemeinde anschließen. Damit ist der Übergang vom Ort in den Landschaftsraum konkret beschrieben. Fürs Radfahren führt die markierte Route 3009 durch Žim und verbindet sich östlich bei Radejčín mit der Route 3091. Für den Zugang zur offenen Landschaft dienen Feld- und Waldwege; die Radroute 3009 verbindet sich östlich bei Radejčín mit Route 3091. Außerdem führt die Eisenbahnstrecke 097 zwischen Lovosice und Teplice v Čechách durch Žim.

Kapelle und Záhořský rybník

Die Kapelle Panny Marie in Záhoří befindet sich in Žim. Dort finden keine regelmäßigen Gottesdienste statt, und die Kapelle ist nicht barrierefrei zugänglich. Eine Veröffentlichung aus dem Jahr 2019 berichtet von Arbeiten aus den Jahren 2017 und 2018: Das Umfeld der Kapelle wurde an einer neu rekonstruierten Straße hergerichtet; außerdem wurde der Zugang zum Wasser mit Kies befestigt.

Am Záhořský rybník in Žim-Záhoří gilt für Personen ohne ständigen Wohnsitz eine saisonale Angelerlaubnis vom 1. März bis 31. Dezember. Prüfen Sie die geltenden Vorgaben vor dem Angeln, da sich saisonale Regeln ändern können. Ein Konferenzbeitrag von 2019 berichtet außerdem, dass der Teich an heißen Sommertagen zum Baden genutzt wurde. Ob Baden derzeit erlaubt und möglich ist, sollten Sie vor Ort prüfen.

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