Maleč bietet unterschiedliche Zugänge zu einem Aufenthalt: Landschaft an der Doubrava, Geologie und Bau- und Erinnerungsgeschichte. Der Trail „Za hejkaly do Železných hor a na zámek Maleč“ führt rund um Schloss Maleč durch eine Landschaft mit alten Bäumen an der Doubrava. Im Ort kommen eine Freiluft-Geologieausstellung, das Schloss und historische Bauwerke hinzu. So können Sie Ihre Reise danach ausrichten, ob Sie Bewegung im Freien, geologische Themen oder kulturhistorische Orte stärker interessieren.
Unterwegs am Maleč-Trail
Eine Schafbrücke und eine Möglichkeit, nach Fossilien zu suchen, gehören ebenfalls zum Trail. Damit bietet der Weg neben der Landschaft zwei konkrete Entdeckungsthemen: eine Brücke und die Suche nach Fossilien. Die kürzere Variante kann mit einem geländetauglichen Kinderwagen und mit dem Fahrrad befahren werden. Diese Eignung kann sich durch Wartung oder Wetter ändern. Prüfen Sie deshalb vor dem Losfahren die Wegbedingungen; die Angabe zum Kinderwagen bezieht sich auf ein geländetaugliches Modell.
Geologie im Freien
Die Freiluft-Geologieausstellung in Maleč zeigt Gesteine aus der Umgebung und aus dem Gebiet des Nationalen Geoparks Železné hory. Die beiden Herkunftsbezüge stellen das nähere Umfeld und das größere Geoparkgebiet nebeneinander. Eine Informationstafel und ein Arbeitsblatt mit sieben Fragen ergänzen die Ausstellung. Sie ist frei zugänglich; Zugang und Materialien können sich ändern. Prüfen Sie diese Punkte vor Ihrem Besuch.
Schloss und Ortsgeschichte
Das Schloss Maleč ist eine Gedenkstätte für F. L. Rieger und F. Palacký. Der biografische Bezug ist bei František Palacký konkret: Er verbrachte die letzten 14 Jahre seines Lebens im Schloss. Die Ausstellung umfasst restaurierte Innenräume mit originaler Ausstattung sowie erhaltene Arbeitszimmer von Rieger und Palacký. Ihre Inhalte können sich nach künftigen Renovierungen ändern; prüfen Sie vor einem Besuch den aktuellen Stand. Maleč liegt zudem an der historischen Route Libická stezka.
Evangelische Kirche
Die evangelische Kirche wurde von 1891 bis 1894 im Stil der Neorenaissance mit einem Turm erbaut und am 28. Juni 1896 feierlich eröffnet. Bauzeit und Eröffnung bezeichnen unterschiedliche Stationen ihrer Geschichte: zunächst die Errichtung, später die feierliche Eröffnung. Diese Angaben geben der Ortsgeschichte einen eigenen architektonischen und zeitlichen Bezug.
Gruppe auf dem Dorfplatz
Auf dem Dorfplatz bilden barocke Statuen der Jungfrau Maria und des heiligen Johannes von Nepomuk zusammen mit einem Kreuz und einem hölzernen Glockenturm eine Gruppe. Die Sandsteinstatue der Jungfrau Maria ist auf 1685 datiert; die Statue des heiligen Johannes von Nepomuk stammt aus dem Jahr 1707. Die Jahreszahlen beziehen sich auf die jeweiligen Statuen. So lässt sich die Gruppe als Ensemble betrachten und zugleich auf zwei einzeln datierte Figuren achten.
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