Für eine Kulturreise nach Saar bietet die Geschichte mehrere klar unterscheidbare Zugänge: Sie begegnet in einem sternförmigen Kirchenbau, in Ausstellungen und an weiteren barocken Bauwerken. Zugleich können Sie Wege rund um Zelená Hora in die Planung einbeziehen. Die Stationen geben Ihnen verschiedene Schwerpunkte zur Auswahl – Architektur vor Ort, historische Erzählungen, eine Ausstellung oder eine Wegstrecke in der Landschaft.
Architektur und Wege rund um Zelená Hora
Die Wallfahrtskirche des heiligen Johannes von Nepomuk auf der Zelená Hora ist ein sternförmiges Bauwerk aus dem frühen 18. Jahrhundert. Jan Blazej Santini entwarf sie in einem eigenständigen Stil zwischen Neugotik und Barock. Die Hauptbesucherroute führt vom Haupttor durch das Pilgerfeld bis in die Kirche. Prüfen Sie vor der Anreise die Zugangsbedingungen.
Auch der Lehrpfad rund um die Zelená Hora bietet eine eigene Möglichkeit, den Ort zu erleben: Route B führt über Holzstege durch das Naturdenkmal Louky u Černého lesa zur Wallfahrtskirche. Die Rundwege des Lehrpfads gelten als barrierefrei und für Ausflüge mit Kinderwagen und kleinen Kindern geeignet. Diese Angaben beziehen sich auf die Rundwege; die örtlichen Wegbedingungen sollten Sie vor dem Besuch prüfen.
Klostergeschichte in Führungen und Ausstellungen
Eine Führung im Zámek Žďár erkundet das Gelände des ehemaligen Zisterzienserklosters aus dem 13. Jahrhundert anhand von Geschichten und Architektur. Einen anderen Zugang eröffnet das New Generation Museum: Die multimediale Ausstellung vermittelt die 800-jährige Geschichte des Schlosses und seiner Umgebung mit Licht- und Schattenspielen, Musik und animierten Geschichten. Für Ihren Besuch lohnt sich ein Blick auf die aktuellen Angaben des Museums.
Im Moučkův dům führt eine Dauerausstellung durch die Geschichte von Žďár nad Sázavou. Sie setzt 1252 mit der Gründung des Klosters ein und reicht bis zur stürmischen Entwicklung im 20. Jahrhundert. Moučkův dům ist ganzjährig außer montags zugänglich; prüfen Sie vor Ihrem Besuch die saisonalen Regelungen.
Auch das Regionalmuseum ist in einem historischen Gebäude untergebracht: in der Tvrz čp. 276, einem der ältesten Gebäude von Žďár nad Sázavou. Der Bau entstand im 14. oder 15. Jahrhundert. So begegnet Ihnen die Geschichte der Stadt nicht nur als Ausstellungsthema, sondern auch in einem Gebäude, dessen eigene Entstehungszeit weit zurückliegt.
Barocke Bauwerke und ihre Details
Der Dolní hřbitov ist ein Baudenkmal der Barockarchitektur aus dem frühen 18. Jahrhundert und wurde nach einem Entwurf von Jan Blažej Santini-Aichel errichtet. An der Barockbrücke in Žďár nad Sázavou erzählen acht Heiligenstatuen eine weitere datierbare Geschichte: Chronogramme weisen sieben Statuen dem Jahr 1761 zu, die Statue des heiligen Metoděj dem Jahr 1766. Die beiden Jahreszahlen unterscheiden sich also nur bei dieser einen Figur.
Ein eigenständiges Thema setzt das Modelové Království Žďár. Es widmet sich dem Bau und Betrieb einer der größten Modelleisenbahnanlagen in der Tschechischen Republik. Dargestellt werden reale Bahnhöfe, Gebäude und Landschaftselemente. Wer sich für Eisenbahnen interessiert, findet hier einen anderen Blick auf Bahnhöfe und Landschaft als bei der Erkundung historischer Bauwerke.
Anreise planen
Žďár nad Sázavou liegt an der Eisenbahnstrecke 250, die an die Strecke 230 anschließt und Prag, Kolín, Golčův Jeníkov, Havlíčkův Brod, Žďár nad Sázavou, Tišnov und Brno miteinander verbindet. Wenn Sie mit der Bahn anreisen, prüfen Sie den Fahrplan vor der Reise. Für Besuche an der Kirche, in Museen oder bei einer Führung sollten Sie außerdem die jeweiligen Zugangs- und Besuchsbedingungen beachten; so lässt sich die Auswahl der Stationen an den verfügbaren Zeiten ausrichten.
Weitere Reiseziele entdecken: Bolesín, Milasín, Osové, Vír, Lisna, Velká Losenice, Chlumek, Křoví.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Žďár Nad Sázavou.