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Etwa 600 Meter südlich von Hojkov liegt das Hojkovské rašeliniště, ein nationales Naturdenkmal. Hojkovs Natur lässt sich über zwei unterschiedliche Lebensräume betrachten; dazu kommen eine historische Siedlungsform und benannte Wege. Diese Themen geben Ihnen konkrete Anhaltspunkte, wenn Sie überlegen, was Ihren Aufenthalt prägen soll.

Moor und geschützte ehemalige Weide

Das Hojkovské rašeliniště umfasst einen Rest des Torfmoors und ein sumpfiges Wäldchen. Es zählt zu den ältesten Mooren der Böhmisch-Mährischen Höhe und wurde 1982 als nationales Naturdenkmal ausgewiesen. Das Gebiet ist ein wichtiges Refugium für Tiere der Wasser-, Feucht- und Moorlebensräume. In seinen Tümpeln kommen regelmäßig mehrere Amphibienarten vor, darunter der Bergmolch; auf den Moorwiesen lebt die Kreuzotter. Moor und Feuchtlebensräume sind hier also nicht nur eine allgemeine Landschaftsbezeichnung, sondern prägen auch die Tierwelt.

Etwa 1,3 Kilometer südwestlich von Hojkov liegt Pod Mešnicí, ein geschütztes ehemaliges Weidegebiet. Dort gibt es kurzrasige, trockenheitsliebende Pflanzengesellschaften, zu denen der kritisch gefährdete kamillenblättrige Mondrautenfarn gehört. Die beiden Gebiete unterscheiden sich damit deutlich: Beim Hojkovské rašeliniště stehen Moor- und Feuchtlebensräume im Mittelpunkt, bei Pod Mešnicí trockene, kurzrasige Bestände. Für Naturinteressierte bietet Hojkov so zwei verschiedene Lebensraumthemen statt nur einer Variante des gleichen Landschaftsbildes.

Rundling und Gründungsgeschichte

Hojkov wurde vermutlich gegen Ende des 13. Jahrhunderts während der Kolonisierung der Region durch das Prager Bistum gegründet. Die ursprüngliche Siedlung hatte die Form eines Rundlings. Diese Struktur ist am äußeren Verlauf bei den Häusern Nr. 1–21 noch erkennbar. Ein Rundling bezeichnet die ringförmige Anlage eines Siedlungsgrundrisses; die Bezeichnung beschreibt damit die Form des ursprünglichen Ortes. Die vermutete Gründungszeit und der Rundling geben zwei unterschiedliche Zugänge zur Geschichte: Der eine ordnet Hojkov zeitlich ein, der andere beschreibt die Gestalt seiner ursprünglichen Siedlung.

Radroute 1 und Lehrpfad Čeřínek

Die Radroute 1 führt auf einem Rundkurs von Cejle über Klepák, Mirošov, Boršov, Hojkov und Čeřínek zurück nach Cejle. Der Lehrpfad Čeřínek bietet ein anderes Tourformat: Er ist 6 Kilometer lang, umfasst 14 Stationen und kann zu Fuß oder mit dem Fahrrad genutzt werden.

Die Angaben helfen, die beiden Touren nach ihrer Form zu unterscheiden. Bei Radroute 1 ist der Rundkurs durch die Abfolge der genannten Orte beschrieben; beim Lehrpfad sind Länge und Stationszahl angegeben, außerdem die Nutzung zu Fuß oder mit dem Fahrrad. So können Sie abwägen, ob Sie sich eher an einem Rundkurs mit Ortsfolge oder an einem Lehrpfad mit benannter Länge und Stationen orientieren möchten.

Wenn Sie eine Ferienwohnung suchen, können Sie Ihren Schwerpunkt zuerst nach den Naturgebieten, der Ortsgeschichte oder der gewünschten Tourform wählen. Hojkov bietet dafür konkrete Unterschiede, die sich in die Reiseplanung einbeziehen lassen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Jihlava.

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