Horní Dubenky verbindet ein ungewöhnlich detailliert ausgestattetes Mühlenmuseum mit einer spätbarocken Kirche, benannten Wegen und einer von Feuchtgebieten und ausgedehnten Wäldern geprägten Landschaft. So können Sie den Ort aus verschiedenen Blickwinkeln kennenlernen: über seine Bau- und Kulturgeschichte, über Naturmerkmale und über Routen mit unterschiedlichen Orientierungspunkten.
Mühle und Kirchenbau
Das Mühlenmuseum Chadimův mlýn zeigt auf vier Etagen die vollständige Ausstattung einer modernen Dorfgemühle aus dem Jahr 1926. Eine Francis-Turbine im Chadimův mlýn ersetzte das Mühlrad. Am Museum gibt es Besucherparkplätze. Die Verbindung von vollständiger Mühlenausstattung und Turbine macht den Besuch besonders interessant, wenn Sie sich dafür interessieren, wie eine Dorfgemühle eingerichtet war und welche Technik das Mühlrad ablöste.
Ein anderes architektonisches Bild bietet die Kirche der Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder, auf Tschechisch Kostel Českobratrské církve evangelické. Der spätbarocke Bau ist einschiffig und besitzt einen vierseitigen Turm. „Einschiffig“ beschreibt dabei die Anlage mit einem Hauptschiff; zusammen mit dem Turm sind das konkrete Merkmale, an denen Sie den Bau einordnen können. Zwischen 2012 und 2016 wurde die Kirche umfassend restauriert.
Kultur zu unterschiedlichen Jahreszeiten
In den Sommermonaten findet in Horní Dubenky das Treffen „Parrésia aneb Ráj srdce a labyrint světa“ statt. Es führt Evangelium und Kultur zusammen; die konkreten Programmdaten variieren. Wenn Sie Ihre Reise mit diesem Treffen verbinden möchten, prüfen Sie daher vorab die Termine. Der Masopust-Umzug findet am Wochenende vor Aschermittwoch statt. Auch hier lohnt es sich, vor einer Reise die konkreten Termine zu prüfen.
Landschaft und Orientierung im Umfeld
Feuchtgebiete und ausgedehnte Wälder prägen die Landschaft von Horní Dubenky. Im Ort liegt das Naturdenkmal Ještěnice. Bei der Javořice ist die Studánka Páně ein weiterer benannter Orientierungspunkt: Die Quelle liegt etwa 500 Meter unterhalb des Gipfels. Die Überreste des gotischen Burgturms Janštejn stehen auf einer bewaldeten, felsigen Anhöhe zwischen Nová Ves und Horní Dubenky. Damit unterscheiden sich die beschriebenen Landschaftsmerkmale deutlich: Feuchtgebiete und Wälder prägen die Umgebung, während Ještěnice, die Quelle und die Burgturmreste konkrete Namen für die Orientierung geben.
Radweg, Lehrpfad und längere Route
Der Radweg Nr. 5128 führt durch Horní Dubenky von Jihlávka nach Batelov. Ebenfalls durch den Ort verläuft der Lehrpfad Otakara Březiny. Die 11 Kilometer lange Route „Od pramene řeky Jihlavy do sklárny Janštejn“ bietet in Horní Dubenky mehrere interessante Stationen. Hier gibt die Länge einen konkreten Anhaltspunkt für die Streckenplanung; die Beschreibung des Radwegs nennt dagegen seine beiden Endpunkte. So können Sie die Wege nach der Art der Orientierung unterscheiden, ohne die verschiedenen Routen zu einer einzigen Strecke zusammenzufassen.
Die Březinova cesta ist nochmals anders beschrieben: Sie führt nach Horní Dubenky und am Teich Bor entlang weiter nach Jihlávka. Für Ihre Planung ist es daher hilfreich, die jeweiligen Streckenangaben einzeln zu betrachten. Bei Radweg Nr. 5128 sind Richtung und Endpunkte genannt, beim Lehrpfad der Name und sein Verlauf durch den Ort, und bei der 11-Kilometer-Route die Länge sowie Stationen in Horní Dubenky.
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