Jedlova verbindet Natur und Ortsgeschichte über konkrete Anhaltspunkte: die Mineralquelle Kyselka, die regionale Radroute Nr. 2135, ein Feuchtwiesengebiet und die Erinnerung an den Bergbau. Diese Themen sprechen unterschiedliche Interessen an und helfen Ihnen, den Charakter des Ortes vor einer Reise und bei der Suche nach einer Ferienwohnung einzuordnen. Neben Wasser und Auen treten damit auch Radfahren und Ortsgeschichte als eigene Blickwinkel in den Vordergrund.
Kyselka: Quelle und Radroute
Die Mineralquelle Kyselka v Jedlové entspringt im Katastergebiet von Jedlová am linken Ufer des Kosí potok. Von Stará Voda aus liegt die Quelle etwa 500 Meter südlich, entlang der Straße und nahe am Kosí potok. Die Lage am linken Ufer und die ungefähre südliche Position zu Stará Voda liefern zwei Bezugspunkte für die Orientierung.
Die lokale Radroute Nr. 2135 erreicht Jedlová bei Streckenkilometer 28,3. Die ausgeschilderte Abzweigung zur Kyselka liegt etwa 150 Meter von der Quelle entfernt. Die Zahlen beziehen sich auf verschiedene Dinge: 28,3 ist der Streckenkilometer, während die rund 150 Meter den Abstand zwischen Abzweigung und Quelle angeben.
Seit der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg ist die Quelle frei zugänglich. Wenn Kyselka ein wichtiger Programmpunkt für Sie ist, prüfen Sie den Zugang vor Ihrem Besuch.
Wasser und Landschaft
Das Quellwasser enthält mehr als 3.000 mg/l Kohlendioxid und hat einen angenehm erfrischenden Geschmack. Damit verbindet Kyselka eine konkrete Wassercharakteristik mit ihrer Lage am Kosí potok. Die Einheit mg/l gibt dabei die Kohlendioxidmenge je Liter Wasser an.
Im Gebiet U Jedlové kommt der Goldene Scheckenfalter (Euphydryas aurinia) in mehreren kleinen Kolonien vor. Das Gebiet umfasst außerdem den sehr gut erhaltenen Oberlauf des bedeutenden Kosový potok, seine Aue mit vorherrschenden Feucht- und Torfwiesen sowie angrenzende, überwiegend von Erlen geprägte Bestände. Die Aue bezeichnet den Bereich am Fluss; Feucht- und Torfwiesen sowie Erlenbestände machen die Landschaftselemente des Gebiets genauer unterscheidbar. Als Naturthema setzt U Jedlové einen anderen Akzent als Kyselka: Hier geht es um Oberlauf, Aue und angrenzende Lebensräume statt um eine einzelne Quelle.
Bergbau und Ortsgeschichte
Jedlová entstand als Bergbaudorf, weil in der Umgebung Erz abgebaut wurde. Früher war der Ort auch unter dem Namen Tannaweg bekannt. Die beiden Hinweise erschließen unterschiedliche Seiten der Ortsgeschichte: Der Erzabbau erklärt den Ursprung des Bergbaudorfs, während Tannaweg eine frühere Namensform bezeichnet. Zusammen ergänzen sie die Naturthemen um einen historischen Blick auf Siedlung und Ortsbezeichnung. Für Ihre Reiseentscheidung können Sie Jedlova somit sowohl über Quell- und Flusslandschaft als auch über Bergbaugeschichte und den früheren Namen betrachten.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Altwasser.