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Am rechten Ufer des Skalka-Stausees, den die Ohře bildet, liegt Mühlbach (Pomezí nad Ohří). Die Umgebung ist von Natur geprägt. Wasserlandschaft, geschützte Lebensräume, Radwege und historische Spuren setzen unterschiedliche Akzente. Für die Reiseplanung können Sie zuerst entscheiden, ob Sie vor allem Radfahren, Natur oder Bau- und Ortsgeschichte berücksichtigen möchten.

Stausee und Feuchtgebiete

Der Skalka-Stausee und die Ohře prägen die Landschaft am Ort. Daneben steht das Schutzgebiet Pomezní rybník für einen eigenen Naturaspekt: Es bewahrt angrenzende Feuchtgebiete und Wasserflächen, in denen seltene und gefährdete Pflanzen- und Tierarten vorkommen. Besonders hervorgehoben wird die Sumpf-Calla (Calla palustris). Wer sich für Lebensräume und ihre Arten interessiert, findet hier neben dem Stausee ein weiteres Naturthema, das die Aufmerksamkeit auf Feuchtgebiete und Wasserflächen lenkt.

Romanische und mittelalterliche Spuren

Die Kirche des heiligen Jakobus des Älteren zählt zu den ältesten Kirchen der Region Cheb. Sie hat romanische Fundamente und ist bereits für das 10. Jahrhundert belegt. Erhalten sind Fragmente ihrer ursprünglichen romanischen Bausubstanz sowie Teile aus späteren gotischen Bauphasen. Die Baugeschichte lässt sich damit über mehrere Epochen einordnen: Romanische Elemente stehen neben Ergänzungen aus späterer Zeit. Für einen kulturgeschichtlichen Schwerpunkt bietet die Kirche also nicht nur eine frühe Datierung, sondern auch unterschiedliche Bauphasen.

Ein anderes historisches Thema ist die Burgstelle Liebeneck im Katastergebiet Tůně von Pomezí nad Ohří. Kennzeichnend ist eine markante dreieckige Geländeanlage mit Graben und Wall. Die Burg wurde wahrscheinlich bereits im 14. Jahrhundert gegründet und war spätestens im 15. Jahrhundert aufgegeben beziehungsweise untergegangen. Kirche und Burgstelle erzählen somit unterschiedliche Teile der Ortsgeschichte: Bei der Kirche sind Bauteile aus verschiedenen Phasen erhalten, während die Burgstelle durch ihre beschriebene Geländeanlage gekennzeichnet ist.

Radfahren: Strecken und Orientierung

Die lokale Radroute 2243 ist 7 Kilometer lang, als leicht eingestuft, verläuft überwiegend auf asphaltierten Wegen und ist für alle Fahrradtypen geeignet. Sie führt von Myslivna in Richtung Pomezí. Länge, Einstufung und Belag geben Ihnen konkrete Anhaltspunkte für die eigene Tourenplanung. Die grenzüberschreitende Radroute Pomezí nad Ohří–Rathsamerweg führt durch das Gebiet Rathsam, das Teil eines Landschaftsschutzgebiets ist. Diese Route setzt einen anderen Akzent, indem sie Radfahren mit einer geschützten Landschaft verbindet.

Auch die Radroute 2164 hat einen genau benannten Orientierungspunkt: Sie beginnt am Damm des Skalka-Stausees an einer Kreuzung mit der Radroute 36. So lässt sich die 2243 über ihre Länge und Richtung einordnen, während für die 2164 der Startpunkt am Damm angegeben ist. Routenangaben und Bedingungen können sich ändern; prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Informationen.

Anreise und Aussicht

Auf der Bahnstrecke Cheb–Marktredwitz halten Personenzüge in Pomezí nad Ohří. Wenn Sie mit dem Zug anreisen möchten, prüfen Sie den Fahrplan für Ihren Reisetag. Von der Bismarckova rozhledna auf der Zelená hora bietet sich ein Ausblick auf die Umgebung. Planen Sie den Aussichtspunkt ein, empfiehlt es sich, vor dem Besuch die aktuelle Zugänglichkeit zu prüfen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bezirk Eger.

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