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Butoves lässt sich über zwei unterschiedliche Seiten kennenlernen: die offene Hügellandschaft mit Wäldern und Teichen und eine Ortsgeschichte, deren frühe Bezugspunkte bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen. Der Ort liegt im südöstlichen, flach ausgeprägten Teil der Jičíner Hügellandschaft; die abwechslungsreiche Umgebung befindet sich etwa 250 bis 290 Meter über dem Meeresspiegel.

Wald, Wasser und Naturbeobachtung

Die Wälder liegen in unterschiedlichen Richtungen: Am südlichen Rand von Butoves gehen Wiesen und Felder unmittelbar in den Wald Dubový (Doubí) über. Im Norden liegen der Mischwald Tuřský les und der Wald Holubí (Holubův); westlich erstreckt sich hinter den Feldern der Wald Runšov. So treffen offene Flächen und mehrere unterschiedlich gelegene Waldgebiete aufeinander.

Im Gebiet von Butoves gibt es noch drei benannte Waldteiche: Hluboký, Strašidlo und Náklaďák. Náklaďák hieß früher auch Nákladní oder Nakládka. Der Teich Hluboký liegt zwischen den Gemeinden Kovač, Butoves und Třtěnice. 2008 wurde dort das Projekt „Kovačské Modré Žáby“ zur Erhaltung der Population des seltenen Springfroschs durchgeführt. Bei ganzjährigen Spaziergängen in der Umgebung können Sie zahlreiche Greifvögel beobachten; Sichtungen sind variabel und saisonabhängig. Wasserverhältnisse und Zugang zu den Teichen sollten Sie vor Ort prüfen.

Mit dem Rad durch Butoves

Die Radroute „Za Rumcjasem“ führt von Třtěnice durch Butoves weiter nach Tuř. Sie eignet sich für Rennräder oder Trekkingräder und verläuft auf asphaltierten Straßen. Prüfen Sie die Routendetails vor der Fahrt; der Oberflächenzustand kann sich ändern. Damit steht eine konkrete Radoption neben Spaziergängen und Naturbeobachtungen im Umland.

Ortsgeschichte in mehreren Etappen

Ein früher Bezugspunkt ist der 1392 von den Eigentümern der Herrschaft Veliš gegründete Wirtschaftshof „Nová Lhota“. Die erste schriftliche Erwähnung der Gemeinde stammt aus dem Jahr 1395. Der heutige Name „Butoves“ wurde 1773 für das wiederaufgebaute Dorf angenommen. Als Entstehungsjahr der neuzeitlichen Gemeinde wird 1784 angegeben. Die Daten stehen für unterschiedliche Stationen: Hofgründung, erste Erwähnung, Namensannahme und den angegebenen Beginn der neuzeitlichen Gemeinde.

Auch die Eisenbahngeschichte gehört zur Entwicklung des Ortes. Am 17. Dezember 1871 wurde der Bahnhof auf dem Gemeindegebiet von Butoves zusammen mit der Zweigstrecke der Österreichischen Nordwestbahn (ÖNWB) von Ostroměř nach Jičín errichtet und in Betrieb genommen. 1888 entstand neben dem Bahnhof ein Dampfsägewerk.

Zur Kulturgeschichte gehört der Amateurtheaterverein Tyl. Am 6. Januar 1888 beschlossen Antonín Zajíc, Josef Lemberk und František Šoltys, den Verein zu gründen. Das erste Stück wurde am 16. Dezember 1888 in Butoves aufgeführt. Zwischen 1895 und 1921 führte der Amateurtheaterverein Tyl dort insgesamt 20 Stücke auf; seine Tätigkeit endete 1956.

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