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Die Trnávka geht in Kacákova Lhota in den Úlibický potok über. An dieser Stelle teilt der Úlibický potok die Gemeinde sinngemäß in Kacákova Lhota und Náchodsko. Diese Landschaftsbeziehung prägt den Blick auf die örtliche Geografie. Bauwerke und Freizeit ergänzen das Bild: Dazu zählen eine versetzte Scheune, die Keller des Náchodský dvůr, eine erhaltene Mühle und ein Naturbad. Zwei Veranstaltungen aus dem Jahr 2026 setzen daneben kulturelle Akzente mit unterschiedlicher saisonaler Bedeutung.

Baugeschichte und Erinnerungszeichen

Am örtlichen Freibad steht eine Scheune, deren Geschichte zwei Orte verbindet. Sie wurde 1881 als Teil einer Hofanlage in Ostružno errichtet, die heute nicht mehr besteht. Seit dem 30. Juni 1993 ist die Scheune geschützt. 1996 wurde sie von Ostružno nach Kacákova Lhota umgesetzt und am Freibad wieder aufgebaut. Die Jahreszahlen markieren unterschiedliche Schritte: 1881 die Errichtung in Ostružno, 1996 die Umsetzung und den Wiederaufbau in Kacákova Lhota.

Die erste nachweisliche Erwähnung der Gründung Kacákova Lhotas wird auf 1546 datiert. Die Keller des Náchodský dvůr gelten als das älteste erhaltene Bauwerk des Ortes; ihre Entstehung wird in die erste Hälfte des 17. Jahrhunderts datiert. So stehen eine frühe Erwähnung der Ortsgründung und eine spätere Datierung eines erhaltenen Bauwerks nebeneinander. Mehrere Gedenkkreuze und Bildstöcke stehen im Ort. Ein Krucifix mit Einfriedung ist als unbewegliches Kulturdenkmal im Zentralen Verzeichnis der Kulturdenkmäler der Tschechischen Republik eingetragen; seine Restaurierung wurde im Herbst 2025 abgeschlossen. Eintragung und Restaurierung benennen dabei unterschiedliche Aspekte: den Denkmalstatus und einen jüngeren abgeschlossenen Restaurierungsschritt.

Wasserläufe und Freizeit

Die Wasserläufe setzen neben den Bauwerken einen eigenen Akzent. Am Mlýnský potok steht eine erhaltene Mühle; der Mühlgraben wird vom Úlibický potok gespeist. Der Úlibický potok verbindet diese Wasserbezüge: Er nimmt die Trnávka auf und speist zugleich den Mühlgraben. Für die Planung ist auch der praktische Unterschied wichtig: Die Mühle ist nicht zugänglich, das Naturbad steht für Freizeitnutzung zur Verfügung.

Masopust und Morana im Jahr 2026

Beim traditionellen Masopust im Februar 2026 zog ein Umzug mit zahlreichen originellen Masken und Live-Musik durch die gesamte Gemeinde. Am Ende des Umzugs wurde im örtlichen Gasthaus ein Schlachtfest veranstaltet. Bei der Veranstaltung Morana am 22. März 2026 wurde der Winter verabschiedet und der Frühling begrüßt. Die beiden datierten Anlässe unterscheiden sich sowohl im Zeitpunkt als auch in ihrer Bedeutung: Der Masopust im Februar verband Umzug, Masken und Musik, Morana Ende März den Abschied vom Winter mit dem Willkommensgruß an den Frühling.

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