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Die 76 Kilometer lange, von der KRNAP-Verwaltung ausgewiesene Radroute „Krkonošská diagonála“ führt durch Strážné. Einen anderen Schwerpunkt setzt das Naturdenkmal „Lom Strážné“ mit seinen kalk- und wärmeliebenden Pflanzengesellschaften. Für die Wahl eines Hotels lohnt es sich, zuerst die Reisezeit und Ihr Hauptinteresse festzulegen: Natur, Klettern, Wintersport und Ortsgeschichte bieten unterschiedliche Gründe für einen Aufenthalt.

Das Naturdenkmal „Lom Strážné“

Das Naturdenkmal liegt im Katastergebiet Strážné und umfasst 4,22 Hektar. Es schützt Pflanzengesellschaften, die sich nach dem Ende des Abbaus auf dem freigelegten Kalksteinuntergrund entwickelt haben. Dazu gehört das Fuchs-Knabenkraut; im Gebiet wächst die größte Population dieser Pflanze in den Krkonoše. So treffen am „Lom Strážné“ zwei Themen aufeinander: die frühere Nutzung des Kalksteins und die Pflanzenwelt, die sich danach auf dem offenen Untergrund entwickelt hat. Für Naturinteressierte bietet das einen eigenen Blick auf die Landschaft, neben den aktiveren Möglichkeiten zum Klettern und Skifahren.

Klettern und Radroute

Die Hnědé skály und die Hranostají skály in Strážné sind vom KRNAP zugelassene Klettergebiete; Klettern ist dort ganzjährig möglich. Die Hranostají skály liegen rechts, jenseits eines Baches, nahe den Hnědé skály. An den Hranostají skály gibt es etwa zehn gesicherte Routen im leichten und mittleren Schwierigkeitsgrad. Da Zugang und Bedingungen den aktuellen Regeln des Nationalparks unterliegen können, prüfen Sie diese vor dem Klettern.

Die „Krkonošská diagonála“ ist eine 76 Kilometer lange Radroute, die durch Strážné führt und von der KRNAP-Verwaltung ausgewiesen ist. Eine weitere regionale Route, „Za zvonkohrou a pivem Fries“, verläuft von Vrchlabí über den Mramorový lom nach Strážné. Beide benannten Verläufe geben Radreisenden beziehungsweise Reisenden im regionalen Zusammenhang konkrete Anhaltspunkte für die Planung, ohne dass sie zu einer gemeinsamen Tour verbunden werden müssen.

Ortsgeschichte in verschiedenen Epochen

Die evangelische Jugendstilkirche in Strážné stammt aus dem Jahr 1904. Eine deutlich ältere wirtschaftliche Geschichte hat die Bergweidewirtschaft: Sie entwickelte sich in der zweiten Hälfte des 17. und im 18. Jahrhundert und produzierte vor allem Butter sowie den berühmten Riesengebirgs-Kräuterkäse. Damit reichen die historischen Bezugspunkte vom Kirchenbau des frühen 20. Jahrhunderts bis zu einer früheren Form der Bergwirtschaft.

Skigebiet und saisonale Fahrten

Das Skigebiet in Strážné liegt auf einer Höhe von 800 bis 1.300 Metern. Für Skifahrer gibt es einen saisonalen, kostenlosen Skibus ab dem zentralen Parkplatz in Strážné. In der Saison fährt er täglich von 8:45 bis 16:30 Uhr. Prüfen Sie vor der Reise den aktuellen Fahrplan, damit Sie die Tagesplanung daran ausrichten können.

Der „Stráženský expres“ ist ein saisonaler Ausflugsverkehr zu den Kämmen des Riesengebirges. Er fährt jedes Jahr vom 1. Juni bis zum 30. September; auch hier sollten Sie vor der Reise den aktuellen Fahrplan prüfen. Die beiden Verkehrsangebote setzen unterschiedliche Planungsakzente: Der Express hat ein jährlich wiederkehrendes Zeitfenster, während der Skibus saisonal für Skifahrer relevant ist.

Weitere Reiseziele entdecken: Nemojov, Čermná v Krkonoších, Pilníkov, Libotov, Borovnice U Staré Paky, Lanzov, Prostřední Lánov, Dolni Dvur

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Trutnov.

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