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In Žiželice treffen frühe Ortsgeschichte, ein heimatkundliches Museum und Bauwerke an der Cidlina aufeinander. Der Ort liegt am Fluss in einer flachen und leicht hügeligen Landschaft. Auch Radfahren gehört zu den möglichen Themen einer Reiseplanung: Der Radweg 4199 ist Teil einer Strecke, die Žiželice mit mehreren anderen Orten verbindet.

Rathausmuseum und Ortsgeschichte

Das Museum Žiželice befindet sich im Erdgeschoss des historischen Rathauses. Errichtet hat das Gebäude Martin Sobota, ein Maurermeister aus Žiželice, nach dem großen Brand des Ortes im Jahr 1800. Rathaus und Museum verbinden so einen konkreten Bau mit der Geschichte des Städtchens.

Die ständige heimatkundliche Ausstellung widmet sich dieser Ortsgeschichte und stellt einen Bezug zu Hradišťský hrad her. Die Burg stand auf einem Sporn an der Cidlina in Hradišťko. In der ethnografischen Ausstellung geht es außerdem um die Blütezeit des Handwerks und der Zünfte. Zu den gezeigten Objekten zählen Zunftfahnen, Siegel, Gesellen- und Zunfturkunden sowie Faksimiles von Zunftbüchern. Damit stehen neben der Burg- und Ortsgeschichte auch das Handwerk und seine Zünfte im Blick.

Frühe Zeugnisse und erhaltene Bausubstanz

Das erste schriftliche Zeugnis für das Gebiet von Žiželice stammt aus dem Jahr 1052. Damals standen dort bereits eine Holzkirche und ein Marktzentrum für das weitere Umland. Eine spätere Bauetappe ist mit der steinernen Kirche verbunden: Sie wurde 1437 in den ursprünglichen Abmessungen errichtet, und ein wesentlicher Teil ihres Mauerwerks ist bis heute erhalten. Die Datierungen geben unterschiedliche Bezugspunkte für die Geschichte des Ortes, von der frühen schriftlichen Überlieferung bis zu einem noch erkennbaren Teil eines historischen Bauwerks.

Die Brücke über die Cidlina

Auch die Straßenbrücke über die Cidlina ist ein konkretes Beispiel für die Baugeschichte Žiželices. Die Stahlbetonkonstruktion stammt aus dem Jahr 1923 und besteht aus zwei Stahlbeton-Trägerfeldern. Die Gesamtlänge der Überbrückung beträgt 40,9 Meter. Kirche und Brücke zeigen dabei verschiedene bauliche Bezugspunkte: Bei der Kirche sind die ursprünglichen Abmessungen und das erhaltene Mauerwerk überliefert, bei der Brücke Bauform, Baujahr und Länge.

Flusslandschaft und Vogelschutzgebiet

Zum Vogelschutzgebiet Žehuňský rybník–Obora Kněžičky gehören ausgedehnte Schilfbestände und Feuchtwiesen am Žehuňský rybník, ein überwiegend aus Eichen-Hainbuchen-Wald bestehendes Gebiet in der Žehuňská obora sowie der kleine Kopičácký rybník. Der Žehuňský rybník wurde 1492 an der Cidlina angelegt; die Žehuňská obora wurde 1840 gegründet. Das Vogelschutzgebiet reicht außerdem in den Ortsteil Zbraň von Žiželice und in südwestlicher Richtung in intensiv bewirtschaftete Landwirtschaftsflächen hinein. So stehen neben Fluss und Ortsgeschichte auch unterschiedliche Landschaftsbestandteile im Zusammenhang mit der Gegend.

Radstrecke und Anreise

Der Radweg 4199 ist Teil einer Fahrradstrecke von Nymburk über Poděbrady, Libice nad Cidlinou, Žehuň und Žiželice bis nach Chlumec nad Cidlinou. Wenn Sie die Strecke in Ihre Planung aufnehmen, prüfen Sie vor der Abfahrt die örtlichen Wegbedingungen. Als weiterer Orientierungspunkt für die Anreise mit dem Auto ist Žiželice unmittelbar an die Autobahn D11 und das anschließende Netz der Straßen II. und III. Klasse angebunden.

Diese unterschiedlichen Interessen bieten einen konkreten Ausgangspunkt, um Hotels für Ihre Reise zu finden.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Kolín.

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