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Polepy verbindet archäologische Spuren, einen kleinen Wasserfall und örtliche Bierherstellung. Der Polepský vodopádek liegt unterhalb eines Felskliffs, und im Pivovar Svatý Ján werden verschiedene Biersorten gebraut. Besonders weit zurück reichen die archäologischen Bezüge: Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1343, die Besiedlungsgeschichte setzt jedoch in vorgeschichtlicher Zeit ein. Für Ihre Reise können Geschichte, Landschaft und Brauereikultur unterschiedliche Schwerpunkte bilden.

Von der Vorgeschichte bis zur ersten Erwähnung

Das Gebiet, auf dem Polepy entstand, war bereits in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt. Die Besiedlungsgeschichte reicht von neolithischen Kulturen bis in die slawische Zeit. Zu den neolithischen Kulturen zählen die Stichbandkeramik und die Mährische bemalte Keramik; die Únětice-Kultur bildet einen weiteren, bronzezeitlichen Bezug. Die genannten Kulturen markieren unterschiedliche Abschnitte der langen Ortsgeschichte.

Bedeutende Spuren der Únětice-Kultur in Polepy werden auf etwa 1800 v. Chr. datiert. 1910 entdeckten Archäologen in Polepy das größte Gräberfeld dieser Kultur im Gebiet Kolínsko.

Die erste schriftliche Erwähnung von Polepy stammt aus dem Jahr 1343. Für die zeitliche Einordnung erfüllen die Jahresangaben unterschiedliche Rollen: etwa 1800 v. Chr. bezeichnet die Datierung der Kulturspuren, 1910 das Jahr der Entdeckung des Gräberfeldes und 1343 den ersten schriftlichen Beleg des Ortes. Der mittelalterliche Schriftbeleg steht damit neben der wesentlich älteren archäologischen Geschichte.

Landschaft und lokale Kultur

Der Polepský vodopádek ist ein kleiner Wasserfall unterhalb eines Felskliffs und als bedeutendes Landschaftselement registriert. Damit tritt neben die archäologischen Zeitstufen ein klar umrissener Landschaftsbezug.

Auch die Kapelle Cyrill und Methodius befindet sich in Polepy. Der Ortsname wird mit dem historischen Brauch verbunden, Singvögel mit Leim zu fangen. Diese Namenstradition ist ein anderer Zugang zur Ortsgeschichte als die archäologischen Datierungen: Sie verbindet die Ortsbezeichnung mit einem historischen Brauch.

Bierkultur im Pivovar Svatý Ján

Die Brauerei bietet mehrere unterschiedliche Bierstile an: Mazel ist ein halbdunkler Spezial mit 14 %, Fešák und Povstalec sind helle Lagerbiere mit je 12 %, Oliver ist ein Weizenspezial mit 12 %. Produktnamen und Bierstile können sich ändern. Mazel weist mit 14 % den höchsten angegebenen Wert auf.

Zusätzlich bietet der Pivovar Svatý Ján die Auftragsherstellung ungefilterter Biere mit traditionellen Verfahren und Zutaten an. Neben den benannten Sorten gehört damit auch die Herstellung auf Bestellung zum Brauereiprofil.

Besichtigungen sind nach vorheriger Vereinbarung möglich; stimmen Sie den Termin telefonisch ab. Bier wird direkt bei der Brauerei nach Maßgabe des aktuellen Angebots verkauft. Wenn Sie eine bestimmte Sorte suchen, prüfen Sie vorab, ob sie derzeit dazugehört.

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