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Záboří nad Labem liegt nahe dem Zusammenfluss von Doubrava und Elbe. Im Ort treffen eine ungewöhnlich gestaltete Kirche, die barocke Mariensäule und eine lange Siedlungsgeschichte auf den Naturbezug des geschützten Naturdenkmals Lžovické tůně, das auch im Katastergebiet von Záboří nad Labem liegt. So stehen zwei unterschiedliche Schwerpunkte nebeneinander: Kulturdenkmale prägen die gebaute Ortsgeschichte, während geschützte Auenlebensräume den Naturbezug bilden. Für Ihre Reiseplanung können Sie beide Interessen unterschiedlich gewichten.

Elbe-Auen und geschützte Lebensräume

Das geschützte Naturdenkmal Lžovické tůně bewahrt Fragmente der Auenökosysteme der Elbe. Dazu gehören harte und weiche Auwälder sowie Tümpel mit aquatischer Vegetation. Hinzu kommen Hochstaudenriede, nasse Erlenbestände und nasse Weidenbestände. Die Mischung aus Gehölzen, Wasserstellen und feuchten Beständen zeigt mehrere verschiedene Elemente eines Auenraums. Das Naturthema umfasst damit sowohl Wald- und Feuchtgebiete als auch Gewässer mit Vegetation.

Kirche, Glockenturm und Mariensäule

Die Kirche des heiligen Prokop stammt ungefähr aus der Mitte des 12. Jahrhunderts. Ihre ungewöhnliche Baugestalt zeigt sich in einem breiten, kurzen Schiff, einem quadratischen Presbyterium mit zentralem Turm und einer Sakristei mit Oratorium im Obergeschoss. Der Kirchenkomplex ist ein geschütztes Kulturdenkmal. Nördlich der Kirche steht der hölzerne Glockenturm; zum Komplex gehören außerdem das Pfarrhaus, Wirtschaftsgebäude, die Einfriedungsmauer und Überreste des Friedhofs mit alten Grabstätten. Die Architektur ist damit nicht allein über das Alter der Kirche interessant, sondern auch über die Zusammensetzung ihrer Bauteile.

Auf dem Dorfanger neben der Kirche steht die barocke Mariensäule. Sie wurde 1739 errichtet und ist frei zugänglich. Ihre Lage direkt neben der Kirche macht Dorfanger und Kirchenensemble zu zwei eng benachbarten, aber unterschiedlichen Kulturdenkmalen: hier die freistehende Säule, dort der geschützte Kirchenkomplex mit seinen Nebengebäuden und historischen Friedhofsresten.

Historische Zeitpunkte des Ortes

Záboří nad Labem gehört zu den ältesten Siedlungen im weiteren Umfeld. Ein Kloster hielt das Dorf seit 1301; die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1338. Diese Angaben beziehen sich auf unterschiedliche historische Aspekte: Die ungefähre Datierung in die Mitte des 12. Jahrhunderts betrifft die Kirche, während 1338 die erste schriftliche Erwähnung des Ortes bezeichnet. Am 1. September 1845 traf der erste Zug in Záboří nad Labem ein. Dieses Datum ergänzt die mittelalterlichen Zeitpunkte um ein Ereignis aus der Verkehrsgeschichte des Dorfes.

Orientierung an markierten Wegen

Neben der Kirche zeigt ein touristischer Wegweiser die Richtungen markierter Wege an. Prüfen Sie die Wegangaben vor Ihrer Abreise, damit Ihre Planung auf aktuellen Hinweisen beruht.

Ringelland in Habrkovice

Im nahe gelegenen Habrkovice empfängt Ringelland Besucher werktags zur Besichtigung eines Tiergeheges. Zu den Tieren zählen Löwen, Tiger, das Flusspferd Davídek, Stachelschweine, Kamerunziegen, Hühner und Schildkröten. Auch saisonale Programme gehören zum Angebot. Prüfen Sie vor der Anreise die aktuellen Besuchsinformationen, insbesondere den Werktagsbezug.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Kutná Hora.

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