Zum Inhalt

Horní Bukovina spricht Reisende mit unterschiedlichen Interessen an: Durch den Ort führt eine markierte regionale Radroute, außerdem gibt es einen Aussichtspunkt, eine Reitanlage, einen Rundanger, eine Kapelle und den Hofkomplex Kristiánov. Daraus ergibt sich kein einzelner Pflichtablauf, sondern eine Wahl zwischen Radfahren, Aussicht, Reiten und Ortsgeschichte. Für die Suche nach einer Ferienwohnung hilft es daher, zunächst den eigenen Schwerpunkt festzulegen. So wird klarer, ob für Ihre Reise eher eine Radroute, eine bestimmte Aussicht oder ein kulturgeschichtlicher Bezug den Ausschlag gibt.

Radroute, Bach und Aussicht

Die markierte regionale Radroute Nr. 241 führt durch Horní Bukovina. Ihre Nummer und regionale Kennzeichnung geben Radreisenden einen konkreten Bezugspunkt, wenn sie einen Ort anhand einer bestimmten Route auswählen. Der Bach Zábrdka fließt ebenfalls durch Horní Bukovina und setzt einen anderen landschaftlichen Akzent. Route und Bach stehen für unterschiedliche Interessen: hier Radfahren auf einer benannten Strecke, dort ein Gewässer, das den Ort durchfließt. So können Sie abwägen, ob Horní Bukovina für Sie vor allem als Radreiseziel oder auch wegen seiner Landschaft in Betracht kommt.

Der Aussichtspunkt Mimřina bietet Ausblicke auf Bezděz und Drábské světničky. Er gibt der Landschaftsperspektive einen konkreten Namen und zwei benannte Blickziele. Damit lässt sich Horní Bukovina auch über einen Aussichtspunkt statt ausschließlich über das Radfahren einordnen.

Ortsform und Geschichte

Ein weiterer Zugang zum Ort liegt in seiner Siedlungsform: In Horní Bukovina befindet sich ein Rundanger, also ein kreisförmiger Dorfanger. Diese Ortsform lenkt den Blick auf die Siedlung selbst und nicht nur auf einzelne Aktivitäten. Wer sich für die Gestalt eines Dorfes interessiert, findet damit einen konkreten lokalen Bezug. Die Kapelle des heiligen Johannes von Nepomuk befindet sich ebenfalls in Horní Bukovina. Sie ergänzt den Ortsbesuch als sakraler Bezugspunkt. Kapelle und Rundanger sprechen dabei unterschiedliche Interessen an: die eine über religiöse Baukultur, der andere über die Form des Dorfes.

Auch der landwirtschaftliche Hofkomplex Kristiánov liegt in Horní Bukovina. Seine Geschichte verbindet sich mit dem Jahr 1834: Kristián Waldštejn ließ damals die verfallenen herrschaftlichen Gebäude des Hofes neu errichten. Anschließend wurde der Hof zu seinen Ehren in „Kristiánov“ umbenannt. Die Reihenfolge macht den historischen Zusammenhang greifbar: Auf den Wiederaufbau folgte die Umbenennung. Für die Ortsgeschichte ist das ein konkreter Bezug, während der Rundanger die Siedlungsform vermittelt. Wer bei einer Reise eher historische Namen und Entwicklung als eine Aktivität in den Vordergrund stellt, kann Kristiánov als eigenen Themenpunkt einordnen.

Reiten in Horní Bukovina

Die Jízdárna Žák steht Anfängern, fortgeschrittenen Reitern und Gruppen offen. Zur Anlage gehören Ställe, eine Reithalle und ein Außenreitplatz. Die genannten Nutzergruppen machen deutlich, dass Reiten hier ein eigener Schwerpunkt sein kann und nicht nur für fortgeschrittene Reiter interessant ist. Für Ihre Ortswahl unterscheidet sich dieser Anlass von den Rad- und Aussichtsthemen ebenso wie von der Beschäftigung mit Ortsgeschichte. Wenn Reiten zu Ihren Interessen zählt, ist die Jízdárna Žák ein konkreter Bezugspunkt für die Reiseplanung.

Weitere Reiseziele entdecken: Košátky, Malé Horky, Muzsky, Chocnějovice, Horky Nad Jizerou, Sovínky, Loukovec, Mečeříž.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Mladá Boleslav.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.