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In Klopotovice stehen sakrale Baukunst und Erinnerungskultur neben einer landwirtschaftlich geprägten Landschaft. Kapelle, Statuen, Kreuze und Gedenkorte geben der Ortsgeschichte konkrete Themen; die Blata, fruchtbare Schwarzerdeböden und das flache Katastergebiet beschreiben den landschaftlichen Rahmen. Wenn Sie ein Reiseziel nach Kultur- oder Landschaftsinteressen auswählen, bietet Klopotovice beide Blickwinkel.

Kapelle und sakrale Kunst

Die Kapelle des heiligen Johannes Nepomuk ist als Kulturdenkmal eingetragen. Sie wurde 1810 erbaut und geweiht. Ihre Architektur ist durch ein zurückgesetztes fünfeckiges Presbyterium und einen prismatischen Glockenturm geprägt. Das Presbyterium bezeichnet den Altarraum; die Beschreibung nennt damit sowohl dessen Form als auch die Gestalt des Turms. Zum Areal der Kapelle gehört die Statue des heiligen Johannes Nepomuk. Sie stammt aus dem Jahr 1740 und steht auf einem prismatischen Sockel. Das Denkmal wurde 1740 restauriert und an seinen heutigen Standort versetzt.

Erinnerungsorte und Madonnenstatuen

Das Freiheitsdenkmal von 1922 erinnert an die im Ersten Weltkrieg gefallenen Einwohner von Klopotovice und an die örtlichen Legionäre. Das Denkmal für die Kriegsopfer im Ortszentrum ist als Denkmal von lokaler Bedeutung eingestuft; dieselbe Einstufung trägt das Hauptkreuz auf dem Friedhof. Ein weiteres Kreuz markierte 1855 einen Ort, an dem würdevoll von Verstorbenen Abschied genommen wurde. Diese Erinnerungszeichen verknüpfen Ortsgeschichte mit verschiedenen Formen des Gedenkens, ohne dass ihre jeweiligen Anlässe gleichgesetzt werden müssen.

Auch die Marienbildnisse erzählen unterschiedliche Geschichten. Die Statue der Svatokopecká-Madonna wurde im Mai 1946 am Standort eines zerstörten Kreuzes errichtet. Sie erinnert an die Verwüstung von Klopotovice am Ende des Zweiten Weltkriegs im Mai 1945. Die Hostýnská-Madonna ließen František und Františka Klobouk Ende des 19. Jahrhunderts in Auftrag geben; als Urheber der Statue ist A. Beck aus Kroměříž genannt. Eine Marienstatue in Klopotovice ist als Denkmal von lokaler Bedeutung eingestuft. Eine Pietà zeigt die Schmerzhafte Mutter Maria mit dem vom Kreuz abgenommenen toten Jesus Christus auf ihrem Schoß. Die Eheleute Krátký aus Klopotovice ließen sie 1898 zu Ehren und zum Lob der Jungfrau Maria anfertigen.

Weitere markante Bezugspunkte sind Kreuze an Feldwegen. Kloboukův kříž aus dem Jahr 1912 steht an einem Feldweg von Klopotovice zur Straße Tovačov–Prostějov. Ein Kreuz aus dem Jahr 1882 befindet sich an einem Feldweg, der nach Tovačov führt. Ein Sandsteindenkmal ist dem preußischen Major Eduard von Behr gewidmet und steht im Zusammenhang mit der preußisch-österreichischen Schlacht bei Tovačov am 15. Juli 1866. Der Komponist und Organist Václav Plachý wurde am 4. September 1785 in Klopotovice geboren und ergänzt diese Ortsgeschichte um einen kulturellen Lebensweg.

Landschaft und Orientierung

Klopotovice liegt am Rand des Obermährischen Tals. Die Böden sind sehr fruchtbare Schwarzerde, der Waldanteil ist gering und der Ort ist landwirtschaftlich geprägt. Das Katastergebiet ist flach; der Höhenunterschied beträgt bis zu zehn Meter. Der Fluss Blata durchquert es von Nordwesten nach Südosten auf einer Gesamtlänge von drei Kilometern. Die Wasserfläche beträgt drei Hektar. Die beiden Maße beschreiben unterschiedliche Aspekte: Die Kilometerangabe bezieht sich auf den Flusslauf im Katastergebiet, die Hektarangabe auf die Wasserfläche.

Straßenverbindungen führen von Klopotovice in Richtung Prostějov, Přerov und Olomouc. Die Autobahn in Richtung Brünn–Olomouc liegt von Klopotovice aus in Richtung Prostějov zehn Kilometer entfernt. Diese Angaben geben eine allgemeine Orientierung für die Anreise; prüfen Sie vor der Fahrt die aktuelle Route und Straßenverhältnisse.

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