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Mořice lässt sich über mehrere klar unterschiedliche Themen für einen Aufenthalt erschließen: Das Biocentrum Mokroš steht für Auenlandschaft und Naturbeobachtung, die Zahrada pěti smyslů für Lernen rund um Pflanzen und Sinne. Die Ortsgeschichte wird durch einen Kirchenkomplex, ein Sühnekreuz, einen Bildstock und ein Schloss greifbar. Wenn Sie eine Ferienwohnung suchen, können Sie zunächst entscheiden, welche dieser Facetten Ihren Aufenthalt prägen soll.

Auenlandschaft und Naturbeobachtung in Mokroš

Das Biocentrum Mokroš repräsentiert einen Auenlebensraum mit Wiesen, Wald und Feuchtgebiet. Als Bildungsfläche ist es öffentlich zugänglich und enthält einheimische sowie gezielt erweiterte Flora. Mokroš bietet eine geeignete Umgebung für Spaziergänge und Naturbeobachtungen. So kommen hier Landschaft, Pflanzen und Bildungsfunktion als drei unterschiedliche Seiten eines Naturthemas zusammen.

Der Lehrpfad Mokroš verfügt über fünf Informationstafeln. Damit kommt zum Lebensraum selbst ein beschildertes Lernangebot hinzu.

Lernen und Pflanzen in der Zahrada pěti smyslů

Die Zahrada pěti smyslů setzt einen anderen Akzent: Sie ist ein Lern- und Erholungsbereich mit Stationen für alle fünf Sinne und dient Kindern aus Mořice und den benachbarten Dörfern. Ihre Lehrbeete umfassen traditionelle ländliche Pflanzen sowie Heilkräuter und Sträucher. Der Kontrast zu Mokroš liegt im Schwerpunkt: Dort prägen Auenlebensraum und Naturbeobachtung das Thema, hier stehen Sinnesstationen und Lehrbeete im Vordergrund.

Ortsgeschichte: Ensemble, Kreuz und Bildstock

Zum Komplex der Kirche St. Martin gehören die Kirche, eine Leichenhalle, der alte Teil des Friedhofs, eine Umfassungsmauer, ein Tor und eine kleine Pforte. Er reicht damit über das Kirchengebäude hinaus. Das Schloss von Mořice steht seit 1958 unter Denkmalschutz.

Das Sühnekreuz „Smírčí kříž pokutný“ ist das älteste Denkmal in Mořice und stammt aus dem Jahr 1430. Es ist aus grobkörnigem Sandstein gemeißelt; auf der Rückseite ist eine Stichwaffe eingemeißelt.

Der Bildstock „Boží muka“ wurde 2008 errichtet und erinnert an eine lokale Tragödie. Laut Eintrag in der Ortschronik erhängte sich hier vor etwa 180 Jahren der 18-jährige František Čičinský, vermutlich aus unglücklicher Liebe.

Auch innerhalb der Ortsgeschichte unterscheiden sich die Bezugspunkte: St. Martin ist ein Komplex aus mehreren Bauteilen, während Sühnekreuz und Bildstock einzelne Zeugnisse sind. Die Jahreszahlen markieren verschiedene Fakten: 1430 datiert das Kreuz, 1958 den Denkmalschutz des Schlosses und 2008 die Errichtung des Bildstocks.

Sommerliches Revival Festival

Das Revival Festival Mořice hat dort seit 2001 Tradition und ist ein sommerliches Open-Air-Festival für Revival-Bands. Es fügt der Natur- und Ortsgeschichte einen saisonalen Veranstaltungsschwerpunkt hinzu. Wenn Sie das Festival zum Anlass Ihrer Reise machen möchten, prüfen Sie vorab die konkreten Veranstaltungstermine und stimmen Sie Ihren Aufenthalt darauf ab.

Weitere Reiseziele entdecken: Suchdol, Niva, Koválovice-Osíčany, Zdětín, Hrubčice, Prostějovičky, Pěnčín, Čelechovice Na Hané.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Prostějov.

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