Zum Inhalt

Janůvky liegt in einem Tal unter bewaldeten Hängen und den Gipfeln der Svitavská vrchovina. Der Ort hat 40 Einwohner und befindet sich südwestlich von Moravská Třebová sowie nordwestlich von Jevíčko. Nördlich von Janůvky erstreckt sich der Wald Janůvecké čihadlo. Diese Lage verbindet einen dörflichen Maßstab mit klar benannten Landschaftsbezügen. Für Ihre Zielwahl stehen damit zwei Perspektiven nebeneinander: die Ortsgeschichte und die bewaldete Umgebung mit ihren Rad- und Wanderbezügen.

Eine Geschichte in mehreren Etappen

Janůvky wurden im Zuge der deutschen Kolonisation gegründet. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1365; ebenfalls für 1365 ist die Zugehörigkeit zur Herrschaft Třebová festgehalten. 1408 erhielten Janůvky von den Herren von Kunštát das Heimfallrecht. Gründungskontext, erste schriftliche Erwähnung und spätere Rechtsentwicklung sind verschiedene historische Stationen; die Ortsgeschichte lässt sich deshalb nicht auf eines dieser Daten reduzieren. Wenn Sie sich für die Entwicklung des Ortes interessieren, bietet diese Abfolge einen Einstieg vom Besiedlungszusammenhang bis zu einem konkreten Rechtsbezug.

Arbeit und religiöse Bezüge

Die historische Bevölkerung von Janůvky lebte unter anderem von der Landwirtschaft und arbeitete in der Lohnweberei. In der Umgebung von Janůvky wurden von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts Braunkohle, feuerfester Ton und Schiefer abgebaut. Die frühere Glockenstube stand weiter westlich neben einem Schacht, in dem feuerfester Ton gewonnen wurde. So verbindet sich die Ortsgeschichte mit einer konkreten räumlichen Beziehung zur Rohstoffgewinnung. Eine Glockenstube wurde 2013 als Ersatz für eine frühere errichtet, die vermutlich bereits während des Zweiten Weltkriegs zerstört worden war.

Schule und Gemeindeleben

Auch Schule und Gemeindeleben geben konkrete Anhaltspunkte. In den Jahren 1880 und 1900 gab es jeweils eine einklassige Volksschule in Janůvky; das ehemalige Schulgebäude dient heute als Gemeindeamt. So lassen sich die frühere Bildungsfunktion und die heutige kommunale Nutzung desselben Gebäudes zeitlich unterscheiden. Janůvky sind zudem der Pfarrei Křenov zugeordnet. Für 1904 wird in Janůvky ein Fondsverein für eine Kapelle des heiligen Gotthard und der sieben heiligen Pestpatrone genannt. Die Pfarreizugehörigkeit und der datierte Kapellenbezug zeigen zwei unterschiedliche Facetten der religiösen Ortsgeschichte.

Rad- und Wanderbezüge

Für Rad- und Wandertage sind drei verschiedene Hinweise interessant. Eine markierte lokale Radroute verläuft durch Janůvky; prüfen Sie vor der Fahrt vor Ort, ob ihre Markierung noch gilt. Eine ausgewiesene Radtour trägt den Titel „Janůvky přes Peklo a Hřebeč“. Außerdem biegt zwischen Janůvky und Rudná ein rot markierter Wanderweg vom Hřebečský hřbet ab. Da die Wegbeschreibung aus dem Jahr 2010 stammt, sollten Sie die Markierung vor dem Start ebenfalls vor Ort überprüfen. Unterscheiden Sie bei der Planung also zwischen der Radroute durch den Ort, der benannten Radtour und dem beschriebenen Wanderweg am Bergrücken.

Weitere Reiseziele entdecken: Pomezí, Trpín, Linhartice, Nedvezi, Vlčkov, Moravská Trebová, Koruna, Třebařov

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Svitavy.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.