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Sklené verbindet Bauwerke aus mehreren Jahrhunderten mit zwei benannten Radverbindungen. Der Ort liegt auf 510 Metern Höhe, etwa 7 Kilometer südöstlich von Svitavy. Zu den Merkmalen zählen die Kirche St. Peter und Paul, das Ensemble des Kirchenfriedhofs, die Kapelle der Schmerzhaften Muttergottes und erhaltene geschlossene landwirtschaftliche Gehöfte. Für einen Aufenthalt können Sie kulturhistorische Details und Radfahren unterschiedlich gewichten. Die Baugeschichte reicht vom Barock bis zur Jugendstilgestalt der Kirche; die Radwege haben jeweils einen eigenen Bezug zu Sklené.

Kirche und Friedhofsensemble

Die Kirche St. Peter und Paul erhielt ihre heutige Jugendstilgestalt bei einem Erweiterungsumbau in den Jahren 1912 bis 1914. Zum Ensemble des Kirchenfriedhofs gehört ein barockes Tor. An einer Ecke des Friedhofs steht außerdem eine barocke Leichenhalle aus dem Jahr 1739. Die Bauwerke lassen sich zeitlich unterscheiden: Die heutige Gestalt der Kirche geht auf den Umbau des frühen 20. Jahrhunderts zurück, während Tor und Leichenhalle dem Barock zugehören. So umfasst die sakrale Baugeschichte in Sklené mehr als eine Epoche.

Die Kapelle südlich der Kirche

Die barocke Kapelle der Schmerzhaften Muttergottes steht unter einer Linde an einem Feldweg, etwa 1 Kilometer südlich der Kirche. Von ihr sind heute nur noch die Umfassungsmauern erhalten. Erbaut wurde sie wahrscheinlich irgendwann in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Für die Orientierung ist die Kapelle damit ein eigener Punkt südlich der Kirche; die ungefähre Entfernung, der Feldweg und die Linde gehören zu ihrer Lagebeschreibung. Ihr heutiger Zustand unterscheidet sich deutlich von der Jugendstilgestalt der Kirche: Von der Kapelle sind nur die Mauern erhalten.

Ortsbild und Geschichte

Im Ortsbild sind geschlossene landwirtschaftliche Gehöfte im Empirestil erhalten. Sie ergänzen die sakralen Bauwerke um eine landwirtschaftliche Facette des Siedlungsbilds. Die erste urkundliche Erwähnung von Sklené stammt aus dem Jahr 1317. Damals wurde der Ort als Teil der bischöflichen Lehen in der Svitavy-Provinz genannt. Das ist ein historischer Bezug zur Verwaltung des Ortes, nicht das Baujahr eines der genannten Gebäude. Als Naturdenkmal wurde die Eibe „U Havlů“ am 24. Juni 1998 ausgewiesen. Damit stehen in Sklené unterschiedliche Themen nebeneinander: Baugeschichte, historische Ortszuordnung, landwirtschaftliches Ortsbild und ein ausgewiesenes Naturdenkmal.

Radwege durch und von Sklené

Auch für die Radplanung gibt es zwei konkrete Anknüpfungspunkte. Die Radroute 4024 führt durch Sklené. Die Radroute 4064 verbindet Sklené mit Mariánský obraz. Damit unterscheidet sich die erste Angabe durch den Verlauf durch den Ort, die zweite durch ihre Verbindung mit dem benannten Ziel. Wenn Sie eine der Routen einplanen, prüfen Sie vor der Fahrt die aktuelle Beschilderung und Streckenführung. So können Sie die passende Verbindung danach auswählen, welche dieser beiden Routenbezüge zu Ihrer Planung passt.

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