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Die Kirche Mariä Himmelfahrt dominiert den Dorfanger von Kšice. Hinzu kommen geschützte Hügelgräberfelder mit unterschiedlichen zeitlichen Einordnungen und Größen sowie zwei Radrouten, die durch Kšice und Lomnička führen. Wer einen Aufenthalt plant, kann damit zwischen Sakralbau, archäologischem Erbe und einer Radtour als Schwerpunkten abwägen.

Kirche und archäologisches Erbe

Die Kirche Mariä Himmelfahrt ist ein eingetragenes geschütztes Kulturdenkmal und ein barocker Neubau. Ihre prägende Lage am Dorfanger, ihr Schutzstatus und ihre Bauform bieten verschiedene Anhaltspunkte, um das Bauwerk einzuordnen. Die Hügelgräberfelder ergänzen diesen Blick auf das Kulturerbe um archäologische Zeugnisse, deren Umfang und zeitliche Einordnung sich deutlich unterscheiden.

Čertův kámen ist ein geschütztes und gut erhaltenes hallstattzeitliches Hügelgräberfeld mit deutlich sichtbarem, regelmäßig begrenztem Umriss. Es umfasst 63 große und kleine Grabhügel. Ein beträchtlicher Teil des Feldes ist von dichtem Kiefernwald bewachsen; durch den südwestlichen Teil verläuft eine Kahlschneise. Waldverhältnisse können sich verändern. Das Gräberfeld liegt südlich der Waldstraße, die Záchlumí und Kšice verbindet.

Na Žalostném ist ein geschütztes, bislang undatiertes Hügelgräberfeld im Wald zwischen Cebiv, Záchlumí und Kšice. Es umfasst vier bis sechs Grabhügel, von denen einige noch deutlich sichtbar sind. Bei der räumlichen Orientierung hilft der genaue Lagebezug: Na Žalostném befindet sich zwischen den drei Orten, während Čertův kámen südlich der verbindenden Waldstraße liegt.

Stélka ist ein geschütztes Hügelgräberfeld aus der jüngeren Bronzezeit mit einer archäologischen Kontinuität von 200 bis 250 Jahren. Auf einer Fläche von etwa 350 mal 100 Metern umfasst es 42 Grabhügel. Einige davon sind niedrig und wenig auffällig. So beschreiben die Zahlen nicht nur die Größe des Feldes; die Höhenunterschiede beeinflussen auch, wie deutlich einzelne Hügel hervortreten.

Ein knapper Vergleich hilft, die Plätze auseinanderzuhalten: Čertův kámen ist hallstattzeitlich, Stélka gehört in die jüngere Bronzezeit, und Na Žalostném ist bislang undatiert. Bei der Zahl der Hügel reicht die Spanne von vier bis sechs bei Na Žalostném bis 63 bei Čertův kámen; Stélka liegt mit 42 dazwischen.

Radrouten und Anreise

Zwei benannte Radrouten führen durch Kšice und Lomnička: die Radrundroute „K vodě dvakrát přes Hadovku“ und die Radroute „Stříbro a Kladrubská katedrála“. Wenn Sie eine der Routen einplanen, prüfen Sie vor der Fahrt die örtliche Wegoberfläche und Beschilderung. So können Sie die Entscheidung für eine Tour mit den Bedingungen auf den jeweiligen Abschnitten abgleichen.

Kšice wird von Bussen bedient; eine Haltestelle befindet sich im Ortszentrum. Die Bahnanbindung erfolgt über die Strecke 177 mit einem Bahnhof in Lomnička. Von dort sind Verbindungen in Richtung Plzeň und Bezdružice möglich. Für die Reiseplanung ist der Unterschied zwischen den benannten Haltepunkten praktisch: Der Bus hält im Zentrum von Kšice, der Bahnhof liegt in Lomnička. Verkehrsangebote können sich ändern; prüfen Sie deshalb vor der Abfahrt die aktuellen Fahrpläne.

Weitere Reiseziele entdecken: Dlouhý Újezd, Planá U Mariánských Lázní, Olbramov, Obora, Staré Sedliště, Lestkov, Stráž, Brod Nad Tichou.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Tachov.

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