Stříbro verbindet ein als städtische Denkmalzone ausgewiesenes historisches Zentrum mit Bauwerken unterschiedlicher Epochen, einem Städtischen Museum und der Geschichte des regionalen Bergbaus. Hinzu kommt die Möglichkeit zu einem Spaziergang entlang der Mže. Wer eine Übernachtung in Stříbro plant, kann den Schwerpunkt zwischen Baugeschichte, Bergbau und einer Aktivität am Fluss setzen.
Baugeschichte in Stříbro
Der historische Stadtkern von Stříbro ist gemäß der Verordnung des tschechischen Kulturministeriums Nr. 476/1992 Sb. als städtische Denkmalzone ausgewiesen. Das Renaissance-Rathaus erhielt im 19. Jahrhundert eine Sgraffito-Ausgestaltung; Bau und spätere Gestaltung setzen dadurch unterschiedliche historische Akzente. Mit der Koubkova branka kommt ein weiterer baulicher Zusammenhang hinzu: Sie gehört zur Befestigung der südlichen Vorstadt und wurde 1574 im spätgotischen Stil errichtet. Die Allerheiligenkirche wurde im 18. Jahrhundert im Barockstil umgebaut. Zeitlich stehen hier Renaissance- und spätgotische Bezüge neben dem barocken Umbau des 18. Jahrhunderts und der Sgraffito-Ausgestaltung im 19. Jahrhundert.
Spaziergang entlang der Mže
Entlang der Mže besteht in Stříbro die Möglichkeit zu einem Spaziergang. Als Aktivität am Fluss ergänzt er die Bau- und Museumsthemen; so lässt sich bei der Gestaltung des Aufenthalts zwischen Ortsgeschichte und einer anderen Form der Erkundung abwechseln.
Bergbaugeschichte und Museen
Das Bergbau-Freilichtmuseum in Stříbro veranschaulicht die Geschichte des Bergbaus in der Region vom Mittelalter bis in die Neuzeit. Zum Außenbereich gehört ein zugänglicher 700 Meter langer Stollen. Damit verbindet sich die zeitliche Einordnung der Bergbaugeschichte mit einem konkreten Teil des Außenbereichs. Prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Besuchsbedingungen für den Stollen.
Das Städtische Museum befindet sich im Areal eines ehemaligen Minoritenklosters; sein Standort gibt dem Besuch einen zusätzlichen historischen Ortsbezug. Es informiert über örtliche Handwerke und Militärgeschichte sowie über volkstümliche Holzschnitzereien. Außerdem zeigt es bäuerliche Möbel und typische regionale Kleidung. Zahlreiche Exponate stammen direkt aus den örtlichen Bergwerken. Im Vergleich zum Freilichtmuseum liegt der Schwerpunkt hier nicht allein auf Bergbaugeschichte: Die Stücke aus den Minen stehen neben weiteren Themen des örtlichen Lebens und der Geschichte.
Ein Öffnungstermin für den řopík
Der einzige zugängliche, vollständig ausgestattete řopík in Stříbro befindet sich in der Plzeňská ulice gegenüber dem Hotel U Branky. Geöffnet wird er zu gelegentlichen Veranstaltungen und Feiertagen, darunter an staatlichen Feiertagen, bei Feiern zum Ende des Zweiten Weltkriegs und an den Tagen des Europäischen Kulturerbes. Prüfen Sie lokal, ob während Ihres Aufenthalts ein Öffnungstermin vorgesehen ist.
Anreise mit dem Bus
Stříbro ist mit dem Bus aus Plzeň, Planá oder Tachov erreichbar. Prüfen Sie aktuelle Fahrpläne gesondert, bevor Sie eine dieser Verbindungen für Ihre Anreise einplanen.
Wer zwischen den Themen auswählt, kann nach der Art des Zugangs entscheiden: Bauwerke zeigen unterschiedliche historische Bauphasen, das Museum verbindet Sammlungsobjekte mit Ortsgeschichte, und der Spaziergang entlang der Mže setzt einen anderen Aktivitätsakzent.
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