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Chotěšov verbindet Klostergeschichte mit Wegen und Ausflugszielen im Umfeld. Das ehemalige Frauenkloster ist nationales Kulturdenkmal; Wanderwege führen zum Křížový vrch, und ein Spaziergang an der Radbuza bietet zwei unterschiedlich geführte Abschnitte. Historische Bauwerke, örtliche Feste und Pinky als Erholungsgebiet ergänzen dieses Angebot. Für die Planung ergibt sich eine klare Wahl zwischen kulturgeschichtlichen Besuchen und zusätzlicher Zeit für Wege und Aussicht.

Kloster Chotěšov und historische Bauwerke

Das Kloster Chotěšov wurde zu Beginn des 13. Jahrhunderts vom seligen Hroznata gegründet. Als ehemaliges Frauenkloster zeigt es sich in spätbarocker Umbauform und ist ein nationales Kulturdenkmal. Das Kloster ist für die Öffentlichkeit geöffnet; Führungen, Ausstellungen und weitere kulturelle Veranstaltungen finden dort statt. Den saisonalen Zeitplan sollten Sie vor der Anreise prüfen.

Auch die Kirche Mariä Geburt gehört zu den bedeutenden historischen Bauwerken von Chotěšov. Eine Säule mit der Statue des heiligen Johannes von Nepomuk wurde 1700 von Abt und Propst Ondřej Fabritius errichtet. Im Kloster wurde 2013 das Feuerwehrmuseum der Region Pilsen eröffnet. Zu den wichtigsten Exponaten zählt eine restaurierte und funktionsfähige Motorspritze PS-6 Flader. Für einen Besuch des Museums empfiehlt sich ein Blick auf die aktuellen Öffnungszeiten.

Feste als Reiseanlass

Eine wiederkehrende örtliche Tradition sind die Staročeské máje. In Chotěšov finden sie seit 1967 ungefähr alle zwei Jahre statt. Die nächste Ausgabe ist für 2027 vorgesehen. Am zweiten Festtag wird das Fest im Klostergarten mit den Tänzen Chodské kolečko, Špacírka und abschließend Česká beseda fortgesetzt. Wer diese Tradition erleben möchte, sollte die konkreten Festtage bei der Reiseplanung berücksichtigen. Davon unabhängig findet Běh Chotěšovem jährlich statt, ein Querfeldeinlauf für alle Altersgruppen.

Wege und Landschaft im Umfeld

Mehrere Wanderwege führen im Umfeld von Chotěšov auf den Křížový vrch, wo eine Kirche und ein 22 Meter hoher Aussichtsturm stehen. Vom Turm reicht der Blick zu den Gipfeln des Böhmischen Waldes, auf das nahe Chotěšov mit seinem Kloster und auf die Stadt Stod. Der zwei Kilometer lange Rundweg Stezka kolem Křížového vrchu verfügt über Lern- und Spielelemente zur Waldfauna und -flora. Mehrere Stationen mit Informationstafeln führen zu einem ehemaligen Wallfahrtsort mit Kirche und Aussichtsturm.

Ein weiterer Spaziergang führt zum Wehr an der Radbuza. Er beginnt am Náměstí 1. máje und verläuft über die Klášterní-Straße. Zur Wahl stehen ein oberer Weg mit Blick auf das Flusstal oder ein Weg entlang des Mühlgrabens. Örtliche Bedingungen können den Zugang beeinflussen. Der Křížový vrch verbindet Aussicht mit einem Rundweg zu Waldthemen; am Wehr bestimmen dagegen Talblick oder Mühlgraben die Wegwahl.

Im Umfeld liegt Pinky mit den Teichen Velký rybník, Malý rybník und Šindlerák. Das Gebiet wird hauptsächlich für Sportfischerei und Erholung genutzt; Angelregeln und Zugangsbedingungen können sich ändern. Seine heutige Form entstand infolge des Kohleabbaus im Steinkohlebergwerk Austria und anschließender Absenkungen von Gestein und Boden.

Weitere Reiseziele entdecken: Životice, Chocenice, Střelice U Stoda, Nepomuk, Klášter, Otěšice, Lužany U Přeštic, Týniště.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Plzeň-Jih.

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