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Zdíkov bietet Reisenden mehrere unterscheidbare Themen: die Geschichte des Schlosses Zdíkovský zámek, die denkmalgeschützte Kirche St. Ludmila und Landschaftsmerkmale wie das Feuchtgebiet im Schlosspark sowie die Waldallee von der Kapelle auf Liz zum Forsthaus auf Liz. Wer Baugeschichte höher gewichtet, kann Schloss und Kirche anhand ihrer unterschiedlichen Epochen einordnen; wer die Landschaft einbezieht, kann sich an Park und Kapelle orientieren. So lässt sich vorab entscheiden, welche dieser Facetten für den eigenen Aufenthalt besonders reizvoll ist.

Die Geschichte des Schlosses Zdíkovský zámek

Das Schloss Zdíkovský zámek entstand durch den Umbau einer älteren steinernen Renaissancefestung. Diese Festung wurde erstmals 1666 erwähnt; damals gehörte die Herrschaft den Malovcové. Für die historische Einordnung ist wichtig, dass sich die Jahreszahl auf die Erwähnung der Festung bezieht und das Schloss aus ihrem Umbau hervorging. Der Schlosskomplex einschließlich des Parks steht unter Denkmalschutz. Entstehungsgeschichte und Schutzstatus bieten damit zwei Blickwinkel auf denselben Komplex: Der eine führt zur älteren Festung zurück, der andere schließt Schloss und Park ein.

Schlosspark und Feuchtgebiet

Der Schlosspark von Zdíkov umfasst sechs Hektar; in ihm gibt es ein Feuchtgebiet. Die Flächenangabe vermittelt einen Maßstab für den Park, während das Feuchtgebiet ein konkretes Landschaftselement benennt. Damit ergänzen sich zwei unterschiedliche Anhaltspunkte für alle, die neben der Baugeschichte auch die Landschaft in ihre Ortswahl einbeziehen möchten. Der Park ist zugleich Teil des denkmalgeschützten Schlosskomplexes. Wer Zdíkov nach kulturellen und landschaftlichen Themen ordnet, kann diese beiden Seiten des Parks getrennt betrachten: seine Verbindung mit dem Schlossensemble und das Feuchtgebiet als eigenen Naturaspekt.

Kapelle auf Liz und Waldallee

Die Kapelle der Geburt der Jungfrau Maria auf Liz liegt im Schlosswaldpark von Zdíkov. Die heutige, romantisierend gestaltete Kapelle wurde 1852 von Franz Anton Graf Thun-Hohenstein neben einer als wundertätig bezeichneten Quelle errichtet. Baujahr und Bauherr geben ihrer Geschichte einen konkreten zeitlichen Rahmen; die Quelle gehört ebenfalls zu diesem örtlichen Zusammenhang. Von der Kapelle führt eine Waldallee zum Forsthaus auf Liz. Diese benannten Endpunkte geben eine klare Orientierung für alle, die sich für die Kapelle und die Landschaft entlang der Allee interessieren.

Kirche St. Ludmila und ein Altarbild von 1922

Die Kirche St. Ludmila wurde 1921–1922 im Stil des späten Jugendstils erbaut und steht unter Denkmalschutz. Ihre Bauzeit unterscheidet sie zeitlich von der älteren Geschichte des Schlosses, deren Ausgangspunkt die erstmals 1666 erwähnte Festung ist. Ein weiteres kunsthistorisches Datum ist 1922: In diesem Jahr schuf der Maler und Restaurator Josef Hübsch ein Altarbild der heiligen Ludmila und des heiligen Wenzel. Architektur und Bildkunst lassen sich so anhand desselben Jahres in den Blick nehmen, ohne die beiden unterschiedlichen Kunstformen gleichzusetzen.

Übernachten und saisonale Verkehrsplanung

Das Schloss Zdíkovský zámek dient derzeit als Hotel. Wenn diese Übernachtungsmöglichkeit für Ihre Reise infrage kommt, prüfen Sie die Verfügbarkeit für den gewünschten Zeitraum. Für die Sommersaison ist DS Cyklotrans in Zdíkov als Verkehrssystem für Touristen und Radtouristen ausgewiesen; prüfen Sie vor der Reise den Fahrplan. Sie können daher unabhängig voneinander abgleichen, ob das Hotel für Ihre Reisedaten infrage kommt und ob die Information zu DS Cyklotrans für Ihre Sommerreise relevant ist.

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