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Krejnice verbindet eine hügelige Landschaft mit einer Dorfgeschichte, die bis ins Jahr 1045 zurückreicht. Der Ort liegt im malerischen Vorgebirge des Šumava-Gebirges, 18 km westlich von Strakonice, auf 524 m Höhe und an der Grenze zur westböhmischen Region. Mit 80 Einwohnern ist Krejnice ein kleines Reiseziel, in dem Landschaft und örtliche Baugeschichte gemeinsam den Charakter prägen. Wer für eine Auszeit ein Dorf statt einer Stadt als Bezugspunkt sucht, kann hier die ländliche Umgebung, den Wandertourismus und zwei markante Bauwerke in die Überlegung einbeziehen. Höhe und Entfernung liefern dabei unterschiedliche Orientierungspunkte: Die eine ordnet Krejnice im Gelände ein, die andere beschreibt die Lage westlich von Strakonice.

Hügelland und Aktivitäten

Die Landschaft rund um Krejnice ist hügelig und besteht aus Feldern, Wiesen, Weiden und Wäldern. Krejnice liegt oberhalb der Täler der Bäche Vojnický und Mačický. So prägen sowohl offene Flächen als auch die Lage über den Bachtälern das Bild der Umgebung. Krejnice eignet sich für Wandertourismus; die Landschaft in der Umgebung eignet sich für anspruchsvollere Radtouren. Die beiden Aktivitäten haben damit einen unterschiedlichen geografischen Bezug: Wandern ist dem Ort zugeordnet, die anspruchsvolleren Radtouren dem Umland. Bei der Planung können Sie entscheiden, ob Sie Krejnice vor allem als Wanderziel betrachten oder den Schwerpunkt auf anspruchsvolleres Radfahren in der Umgebung legen möchten.

Geschichte zwischen 1045 und 1264

Die erste schriftliche Erwähnung von Krejnice stammt aus dem Jahr 1045. Im selben Jahr gehörte der Ort zusammen mit mehreren umliegenden Dörfern zum Kloster Břevnov. 1264 erhielt Zdeslav von Kasejovice, ein Höfling König Přemysl Otakar II., Krejnice vom Kloster Břevnov im Tausch gegen mehrere Dörfer bei Prag. Die beiden Jahreszahlen stehen für unterschiedliche Stationen: 1045 verbindet die erste schriftliche Erwähnung mit der damaligen Zugehörigkeit zu einer Gruppe von Dörfern; 1264 beschreibt einen späteren Tausch, an dem Krejnice selbst beteiligt war. Wer sich für die Geschichte des Ortes interessiert, kann sie so entlang zweier zeitlich klar getrennter Ereignisse einordnen.

Kapelle und bäuerliche Architektur

Die dem heiligen Martin geweihte Kapelle steht auf dem Dorfanger und wurde Mitte des 19. Jahrhunderts errichtet. Ein Bauernhof aus dem 19. Jahrhundert besitzt einen bäuerlich-barocken Giebel und gehört zu den Sehenswürdigkeiten von Krejnice. Die beiden Bauwerke bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen kulturgeschichtlichen Blick: Bei der Kapelle sind Widmung, Standort und Bauzeit prägend, beim Hof der Giebel und seine bäuerlich-barocke Form. Damit ergänzen die Bauwerke die mittelalterliche Ortsgeschichte um jüngere lokale Architektur.

Krejnice als Reiseziel wählen

Wenn die örtliche Geschichte im Mittelpunkt stehen soll, bilden Kapelle und Bauernhof die konkreten kulturellen Bezugspunkte. Für einen stärker landschaftlich geprägten Aufenthalt kommen Wandern und anspruchsvollere Radtouren als unterschiedliche Schwerpunkte infrage. Eine Ferienwohnungssuche in Krejnice passt besonders dann zu Ihren Plänen, wenn Sie diese ländliche Mischung reizvoll finden.

Weitere Reiseziele entdecken: Truskovice, Bavorov, Kraselov, Skočice, Budyně, Malenice Nad Volynkou, Vacovice, Buzice.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Strakonice.

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