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Eine oktogonale Wallfahrtskirche, eine Quelle in einer Marienkapelle und ein Gipfel mit geschütztem Buchenwald prägen Skočice zwischen Kulturerbe und Landschaft. Für die Wahl des Reiseziels können Sie sich an unterschiedlichen Interessen orientieren: sakrale Baugeschichte, regionale Landwirtschaft oder Natur rund um den Hrad.

Wallfahrt und Marienkapellen

Die Wallfahrtskirche Navštívení Panny Marie stammt aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Ihr zentraler oktogonaler Bau ist von einem Umgang umgeben. Die Kapelle wurde am 21. August 1678 geweiht; Wallfahrten nach Skočice werden bereits seit diesem Weihejahr erwähnt. Anfang Juli findet wiederkehrend die Skočická pouť statt.

Eine andere Marienkapelle bewahrt den Skočický pramen: Die Kapelle Panny Marie Pomocné gilt als eines der ältesten Denkmäler der Gemeinde. Heute befindet sich die Quelle in einer restaurierten quadratischen Kapelle mit Marienbild, Pumpe und Eisengitter. Die Kapelle liegt versteckt zwischen Häusern hinter der ehemaligen Kampelička und ist nur über eine schmale Gasse erreichbar. Informieren Sie sich vor dem Besuch über die örtlichen Zugangsmöglichkeiten.

Baugeschichte und lokale Denkmäler

Die Skočická tvrz verbindet mehrere Bauphasen. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde sie zu einem Renaissancewohnsitz umgebaut. Nach einem Brand im Jahr 1672 erfolgte der Wiederaufbau im Barockstil. Der erhaltene Bau ist ein zweiflügeliger Bau der Spätrenaissance und bildet die südöstliche Ecke des Wirtschaftshofs.

Die Kapelle sv. Jana Nepomuckého steht in der Friedhofsmauer neben der Kirche Navštívení Panny Marie. Sie wurde 1749–1750 errichtet und 2013 instand gesetzt. Als weiteres geschütztes Denkmal ist das Skočický hradiště seit 1963 als Kulturdenkmal ausgewiesen.

Hrad, Naturschutzgebiet und Aussicht

Der Hrad ist ein 666,8 Meter hoher Doppelgipfel in der Netolická vrchovina. In seinem Gipfelbereich liegt ein 29 Hektar großes Naturschutzgebiet, in dem ein Rest des ursprünglichen blütenreichen Buchenwaldes erhalten ist. Die genaue Abgrenzung des Schutzgebiets sollten Sie vor Ort prüfen. Von der Šumavská vyhlídka reichen die Ausblicke auf Boubín, Bobík und Libín; Vegetation kann die Sicht beeinträchtigen.

Auch der Jahreslauf bietet unterschiedliche Anlässe: Die Skočická pouť findet Anfang Juli statt, während Einwohner von Skočice seit 2005 am Stephanstag einen Ausflug zum Hrad organisieren. Wenn Sie Ihre Reise an einem dieser Termine ausrichten möchten, prüfen Sie den konkreten Veranstaltungstermin.

Getreideanbau zum Mitmachen

Das Muzeum obilnářství Skočice befindet sich in einem ehemaligen Bauernhofgebäude am Ortseingang. Die Ausstellung zeigt den Getreideanbau von der Bodenvorbereitung und Aussaat über die Ernte bis zur Verarbeitung. Damit wird die Landwirtschaft als zusammenhängender Ablauf sichtbar. Einige traditionelle landwirtschaftliche Geräte können Besucher selbst ausprobieren – ein praktischer Zugang, der die Ausstellung ergänzt.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Strakonice.

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