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Der markante Höhenrücken über der Volyňka und die archäologische Geschichte des Hradiště u Libětic geben Libětice ein prägnantes Thema. Dazu kommen die Dorfplatzkapelle und konkrete Rad- und Wanderangaben. Für Ihre Reiseplanung lassen sich so zwei Schwerpunkte abwägen: die Kulturgeschichte des Hügels und Touren mit benannten Strecken, Richtungen und Anforderungen.

Hradiště u Libětic: Höhenrücken und Burgwall

Das Hradiště u Libětic liegt auf einem markanten Höhenrücken über dem Fluss Volyňka. Seine Gipfelplattform wurde bereits in der älteren Eisenzeit befestigt und später zur Akropolis des Burgwalls. Die zeitliche Abfolge verbindet die markante Lage mit mehreren Phasen der Nutzung: Der Hügel ist sowohl ein prägnanter Geländepunkt als auch ein Ort mit archäologischer Geschichte.

Der Zugang zum Hradiště beginnt an der Kirche in Libětice und führt zunächst nach Süden. Über einen Feldweg geht es bis zum Wald. Der letzte Abschnitt verlässt den Weg und steigt durch den Wald nach Nordosten zum Gipfel des Hügels an. Da der Schlussabschnitt vom Weg in den Wald führt und bergauf verläuft, empfiehlt sich ein Blick auf die örtlichen Wegverhältnisse vor dem Aufbruch.

Radroute 2A und Wege zum Kbíl

Die Radroute Trasa 2A ist 18 km lang und weist 182 Höhenmeter auf. Sie führt über Drachkov, Sousedovice, Libětice, Švejcarova Lhota, Kraselov und Smiradice und kehrt über Sousedovice nach Drachkov zurück. Von Libětice führt die Route in Richtung Úlehle, ohne das Dorf zu erreichen. Auf dem anspruchsvolleren Anstieg ist ein Abstecher auf dem gelb markierten Wanderweg zum Kbíl möglich. Die letzten 150 m sind sehr anspruchsvoll und für geübte Mountainbikefahrer geeignet. Die Routenlänge und die Angabe zum anspruchsvollen Abschnitt helfen dabei, den Gesamtumfang und den Charakter des Anstiegs getrennt einzuschätzen. Prüfen Sie vor der Fahrt die örtlichen Wegverhältnisse.

Im nahen Umfeld von Libětice liegt auch der Aussichtsturm Kbíl. Er ist insgesamt 42 m hoch; seine Aussichtsplattform befindet sich in 27 m Höhe und bietet Blick auf Strakonice, das Šumava-Gebirge, Boubín, Bobík, Libín, Kleť, das Brdy-Gebirge und Temelín. Der Turm ist über den gelb markierten Wanderweg erreichbar, der südlich von Strakonice die Straße von Libětice nach Úlehle quert. Als Alternative führt der Zugang von Švejcarova Lhota zur Wanderwegkreuzung am Ortsrand; von dort sind es etwa 1 km entlang des gelben Weges bis zum Turm. Die beiden Wegbeschreibungen setzen an unterschiedlichen Punkten an: an der Straßenquerung beziehungsweise am Ortsrand mit dem etwa 1 km langen Schlussabschnitt.

Kapelle und sakrale Landschaft

Die Dorfplatzkapelle ist ein schlichter, baulich geschlossener Kapellenbau mit einer Dachlaterne als Glockenturm. Zusammen mit einem steinernen Kreuz bildet sie eine Einheit. Sie gehört zu den kleinteiligen sakralen Architekturelementen, für die der Flächennutzungsplan Bedingungen zum Schutz festlegt. Damit bietet die Kapelle einen anderen kulturellen Schwerpunkt als das Hradiště: Hier stehen Bauform und das Zusammenspiel mit dem steinernen Kreuz im Mittelpunkt.

Auch südlich von Libětice gibt es ein sakrales Landschaftselement: In der Flurlage Nad Liběticemi befinden sich Bildstöcke (Boží muka). Die Dorfplatzkapelle und diese Bildstöcke sind zwei unterschiedliche Anknüpfungspunkte, wenn Sie sich für die kleinen sakralen Elemente im Orts- und Flurlandschaftsbild interessieren.

Weitere Reiseziele entdecken: Cehnice, Sedlice U Blatné, Tchořovice, Škvořetice, Milejovice, Prední Zborovice, Štěkeň, Předmíř.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Strakonice.

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