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Unterhalb von Strašice fließt der Novosedelský potok, der auch Kolčava heißt. Bei den ehemaligen Mühlen und am Standort Kolčava begegnet derselbe Wasserlauf als Bezugspunkt für Ortsgeschichte und Freizeit. Für die Suche nach einer Ferienwohnung können Sie zunächst überlegen, ob Sie den Aufenthalt vor allem an Kapellen und Denkmälern, an der Kolčava oder am Radfahren ausrichten möchten.

Kapellen und Ortsgeschichte

Auf dem Dorfplatz steht die Kapelle Panny Marie Bolestné zwischen ausgewachsenen Linden. Ihre Glocke läutet mittags und abends. Ebenfalls auf dem Platz erinnert ein Denkmal an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs. Auf der Brücke über die Kolčava steht eine Kapelle mit einer Statue des heiligen Johannes Nepomuk; eine regionale Beschreibung von 2025 erwähnt ihre Pflege.

Über einzelne Denkmäler hinaus sind in Strašice einige Häuser in ländlicher Volksarchitektur des 19. Jahrhunderts erhalten. So gehören auch Wohnhäuser zum historischen Ortsbild. Die verschiedenen Bauwerke setzen unterschiedliche Akzente: Auf dem Dorfplatz liegen Kapelle und Kriegsdenkmal beieinander, während die Brückenkapelle mit der Statue an der Kolčava verortet ist.

Die Kolčava und ihre früheren Mühlen

Die ehemaligen Mühlen an der Kolčava mahlen seit mehreren Jahrzehnten nicht mehr. Sie wurden zu Erholungsobjekten umgenutzt; ihre frühere Nutzung bleibt damit Teil der Ortsgeschichte. Bei Strašice entstand in schöner natürlicher Umgebung an der Kolčava ein Campingplatz mit Schwimmbad. Am Standort Kolčava nennt der regionale Kalender 2025 das Gasthaus Na Šumavě für Erfrischungen. Prüfen Sie vor einem Besuch, ob es geöffnet ist.

Auf dem Gelände des Kolčava-Schwimmbads und -Campingplatzes findet jedes Jahr im Juli ein Motorradtreffen statt. Der regionale Kalender 2025 führt diese jährliche Veranstaltung auf; prüfen Sie die aktuellen Termine, bevor Sie sie in die Reiseplanung aufnehmen. Pilzesammeln ist in Strašice ebenfalls möglich, allerdings saisonabhängig.

Denkmäler und Überlieferungen

Die Boží muka stammen aus dem Jahr 1676 und wurden 2024 anhand eines erhaltenen Bildes eines unbekannten Malers restauriert. Heute stehen sie an einem etwas anderen Ort: Das ursprüngliche Flurdenkmal wurde in den 1950er-Jahren wegen der Verbreiterung einer Kreuzung endgültig abgerissen. Ein weiterer Gedenkbaum ist die Strašická lípa bei einem Forsthaus unterhalb des Waldes am Südhang des Berges Bloudím.

Auch die Kapellen in Škůdra haben unterschiedliche historische Bezugspunkte. Die Kapelle auf dem Dorfplatz stammt aus dem Jahr 1831. Auf einem Hügel, etwa 300 Meter nördlich des Dorfplatzes, steht eine uralte Kapelle. Der Legende nach wurde sie vermutlich zum Gedenken an schwedische Soldaten errichtet, die 1645 beim Einfall in die Prácheň-Region ums Leben kamen.

Radroute und Anreise

Durch Strašice verläuft eine touristische Radroute. Für die Planung unterscheidet sie sich vom Pilzesammeln vor allem durch dessen Saisonabhängigkeit. Der regionale Kalender 2025 nennt außerdem eine regelmäßige Busbedienung von Strašice. Prüfen Sie vor der Reise die aktuellen Linien und Fahrpläne.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Strakonice.

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