Die Felsgruppe Krkatá bába und die Kapelle Nanebevzetí Panny Marie zeigen zwei unterschiedliche Seiten von Hluboké Dvory: eine markante Landschaft und lokale Geschichte. Dazu kommen die Ruine Trmačov, ein Partisanendenkmal und unterschiedliche Wegmöglichkeiten. Wenn Sie eine Ferienwohnung suchen, können diese konkreten Natur- und Kulturthemen dabei helfen, den Ort nach Ihren Interessen einzuordnen.
Felslandschaft und geschützte Natur
Krkatá bába bildet am linken Ufer der Lubě eine etwa 500 Meter lange Felsgruppe. Ihre Felstürme und Blöcke erreichen bis zu 15 Meter Höhe. Der bekannteste Felsturm ähnelt einem Kopf auf einem langen Hals – ein prägnanter Formvergleich, der die Felsgruppe von einer bloßen Ortsangabe unterscheidet. Auch die Lage am Flussufer und die Ausdehnung der Formation geben dem Naturziel eine konkrete räumliche Gestalt.
Das Katastergebiet von Hluboké Dvory besteht aus einer flachen Hochfläche mit tiefen Taleinschnitten der Lubě und ihrer Zuflüsse. Hochfläche und Täler bilden damit unterschiedliche Teile der örtlichen Landschaft. Krkatá bába passt in dieses Landschaftsbild als größere Felsformation am Ufer der Lubě, nicht als einzelner, losgelöster Aussichtspunkt.
Krkatá bába ist als Naturdenkmal geschützt. Geschützt werden bedeutende Felsformationen und natürliche Zwerg-Eichen-Kiefern-Gemeinschaften. Die Felsgruppe liegt teilweise im Katastergebiet von Hluboké Dvory und ist über einen begehbaren touristischen Weg erreichbar. Da sich Wegzustände ändern können, prüfen Sie vor dem Besuch die Bedingungen vor Ort.
Wege zu Fuß und mit dem Rad
Von Hluboké Dvory führt ein blau markierter Weg in knapp einem Kilometer südwärts zur Ruine Trmačov. Ein blau markierter Wanderweg führt außerdem von Trmačov zu einem großen Partisanendenkmal aus dem Jahr 1946.
Wer lieber mit dem Rad plant, kann sich an Radweg 5268 orientieren. Beim Wandern führt Sie der blau markierte Weg südwärts zur Ruine Trmačov; mit dem Rad folgen Sie dem Radweg 5268 durch Hluboké Dvory auf der Strecke Žernovník – Lubě – Trmačov – Skalička. Zu Fuß zählt das Ziel Ruine Trmačov, auf dem Rad die Reihenfolge der Orte. So lassen sich die Wegoptionen nach der gewünschten Aktivität einordnen, ohne sie als dieselbe Strecke zu behandeln.
Kapelle, Feste und Erinnerung
Die Kapelle Nanebevzetí Panny Marie stammt aus dem Jahr 1838. In ihr befinden sich Statuen der Jungfrau Maria und des heiligen Johannes von Nepomuk. Direkt neben der Kapelle steht ein Marmorkreuz auf einem Sandsteinsockel aus dem Jahr 1906. Die beiden Jahreszahlen gehören zu unterschiedlichen Bauwerken: 1838 bezeichnet die Kapelle, 1906 das Kreuz.
Die Feste Trmačov wurde weniger als einen Kilometer südlich des heutigen Orts Hluboké Dvory errichtet. Für die Jahre 1350 bis 1418 ist sie ausdrücklich belegt; 1466 wurde sie bereits als verlassen erwähnt. Die Ruine Trmačov ist ein staatlich geschütztes Kulturdenkmal.
Das Partisanendenkmal erinnert an die Widerstandstätigkeit der 3. Stoßkompanie von General Luža in der Region Tišnov in den Jahren 1944 bis 1945. Das Denkmal entstand 1946; die Widerstandstätigkeit, an die es erinnert, fand 1944 bis 1945 statt. Zusammen mit Kapelle, Kreuz und Feste eröffnet das Denkmal einen weiteren Zugang zur Geschichte der Gegend, während Krkatá bába den Natur- und Landschaftsschwerpunkt setzt.
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