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Těšany verbindet eine barocke Schmiede mit einer späthistoristischen Kirche, einer geschichtsträchtigen Kapelle und einer Radroute durch das Katastergebiet. Die Ortsgeschichte bietet damit unterschiedliche Schwerpunkte: Handwerk, religiöse Baugeschichte, Erinnerung an politische Gefangene und Radfahren. Für Ihre Planung lohnt es sich, die Besuchsbedingungen mitzudenken: Für Gruppen ab zehn Personen sind Besichtigungen der Kovárna zu anderen Terminen nach Vereinbarung möglich; Zámeček ist nicht zugänglich.

Die Kovárna: Handwerk im historischen Zusammenhang

Die Kovárna v Těšanech ist eine barocke Schmiede aus dem Jahr 1700. Das außergewöhnlich gut erhaltene Gebäude einer Handwerkswerkstatt ist mit Wirtschafts- und Wohngebäuden verbunden. Dadurch lässt sich die Schmiede nicht nur als einzelnen Werkstattraum betrachten: Zu ihrem baulichen Zusammenhang gehören auch wirtschaftlich genutzte und bewohnte Gebäude. Baujahr, Werkstatt und die angrenzenden Funktionen ergeben gemeinsam ein konkretes Bild davon, wie vielfältig dieser Gebäudekomplex angelegt ist.

Für Gruppen ab zehn Personen sind Besichtigungen zu anderen Terminen nach vorheriger Vereinbarung möglich. Stimmen Sie eine gewünschte Besichtigung im Voraus ab. Die Hinweise zu Besichtigungen haben den Stand vom 24. August 2026 und können sich ändern.

Kirche des heiligen Barnabas

Die Kirche des heiligen Barnabas wurde am 12. Juni 1907 feierlich geweiht. Sie ist ein hochwertiges, stilistisch reines Beispiel des Späthistorismus und eines der Wahrzeichen der Gemeinde. Derzeit hat die Kirche drei Glocken, die dem heiligen Barnabas, der Heiligen Familie und dem heiligen Johannes dem Täufer geweiht sind. Architektur, Weihedatum und Glockenwidmungen eröffnen unterschiedliche Blickwinkel auf die Geschichte und die religiösen Bezüge der Kirche.

Kapelle der Jungfrau Maria

Die Kapelle der Jungfrau Maria setzt einen anderen historischen Akzent. Sie wurde aus Dankbarkeit für die glückliche Rückkehr politischer Gefangener aus Těšany aus Konzentrationslagern errichtet und am 13. Juni 1948 geweiht. Die Kapelle steht auf einer Anhöhe zwischen Těšany und Borkovany und ist Ziel regelmäßiger Wallfahrten im Mai. So stehen der Erinnerungsanlass und ein wiederkehrender Mai-Termin nebeneinander: Das Datum 1948 ordnet die Weihe historisch ein, während die Wallfahrten einen saisonalen Bezug für die Planung schaffen.

Zámeček: Baugeschichte und Zugang

Die Baugeschichte von Zámeček reicht in die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts zurück. Dominikaner errichteten damals in Těšany eine Residenz, aus der später Zámeček hervorging. Das Gebäude ist frühbarock und einstöckig. Es befindet sich in Privatbesitz und ist nicht zugänglich. Ein größerer Teil des Gebäudes grenzt jedoch an einen frei zugänglichen Fußweg. Der Weg ist öffentlich zugänglich, das Gebäude selbst nicht – ein wichtiger Unterschied für Ihre Besuchsplanung.

Die Hinweise zu Zugang und Besichtigungen entsprechen dem Stand vom 24. August 2026 und können sich ändern. Prüfen Sie die jeweiligen Bedingungen vor Ihrem Besuch.

Radfahren und den Aufenthalt planen

Der Radweg 5114 Těšany–Šaratice führt durch das Katastergebiet von Těšany. Damit ergänzt ein konkreter Radbezug die Themen Handwerk und Baugeschichte. Für die Planung können Sie abwägen, ob die Schmiede, die Kirche, die Kapelle mit ihren regelmäßigen Mai-Wallfahrten oder das Radfahren den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts bilden soll. Bei der Suche nach einer Ferienwohnung hilft diese Frage, den Anlass der Reise zuerst festzulegen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Brno-Venkov.

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