Štítary verbindet Ortsgeschichte mit einem Bezug zum Vranov-Stausee. Zu den kulturellen Details gehören die St.-Georgs-Kirche und ein ursprünglicher Bauernhof mit Speicher; südwestlich liegt mit der Vranovská pláž und dem Damm ein Erholungsstandort. Markierte Wander- und Radwege sowie das Naturdenkmal Orlí hnízdo im Katastergebiet der Gemeinde ergänzen das Bild.
Kirche und bäuerliches Erbe
Der Turm der St.-Georgs-Kirche trägt drei Glocken. Der heutige Hauptaltar wurde 1893 angeschafft. 1893 bezeichnet das Anschaffungsjahr des heutigen Hauptaltars, nicht das Baujahr der Kirche.
Ein weiterer Blickpunkt ist Haus Nr. 49, ein ursprünglicher Bauernhof mit Speicher.
Erholung am Vranov-Stausee
Štítary ist ein Ausgangsort für Erholungssuchende zu den Stränden am Vranov-Stausee und zu den Ferienhaussiedlungen entlang des Stausees. Südwestlich des Ortes bilden die Vranovská pláž und der Damm einen Erholungsstandort. Das Gebiet der Vranovská pláž erstreckt sich über drei Katastergebiete: Štítary na Moravě, Onšov na Moravě und Vranov nad Dyjí.
Auf dem Gelände der Vranovská pláž gibt es Sport- und Erholungseinrichtungen. Das Erholungsgebiet des Vranov-Stausees ist ein bedeutendes Fremdenverkehrsgebiet und beeinflusst das Leben in Štítary in den Sommermonaten; dieser Einfluss wird voraussichtlich auch künftig bestehen.
Markierte Rad- und Wanderwege
Durch das Gemeindegebiet verlaufen markierte Fern- und lokale Radwege. Außerdem gibt es dort markierte Wanderwege. Radwege sind sowohl als Fern- als auch als lokale Wege markiert; hinzu kommen markierte Wanderwege.
Naturdenkmal Orlí hnízdo
Das Naturdenkmal Orlí hnízdo liegt im Katastergebiet von Štítary und umfasst 15,7505 Hektar. Zu seinem Schutzzweck gehören niedrige xerotherme Strauchbestände mit Arten der Gattung Cotoneaster, herzynische Eichen-Hainbuchenwälder und Schuttwälder. Hinzu kommen Spaltenvegetation auf Silikatfelsen und in Felsschutt, bewegliche Schutthalden aus Silikatgestein sowie Felsvegetation mit Festuca pallens. Xerotherme Bestände sind niedrige Pflanzenbestände an trocken-warmen Standorten; Cotoneaster ist die dazu genannte Gattung. Spaltenvegetation bezeichnet Pflanzenbewuchs in Rissen von Silikatfelsen und im Felsschutt. Bewegliche Schutthalden bestehen aus lockerem Silikatgestein, das sich verlagern kann. Bei den botanischen Bezeichnungen stehen Gattung und konkrete Art nebeneinander: Cotoneaster benennt eine Gattung, Festuca pallens eine Art der Felsvegetation. Die aufgeführten Wälder bilden einen weiteren Lebensraumtyp neben Strauchbeständen und Pflanzen an Fels und Schutt. Für Naturinteressierte sind damit sowohl trocken-warme Standorte als auch Fels- und Waldvegetation konkret benannt. Silikatgestein ist im Schutzgebiet sowohl Untergrund der Spaltenvegetation als auch Material der genannten Schutthalden.
Auch geschützte Insekten gehören zum Schutzzweck: das vom Aussterben bedrohte Esparsetten-Widderchen Parnassius mnemosyne sowie die gefährdeten Arten Hirschkäfer Lucanus cervus und Heldbock Cerambyx cerdo.
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