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Pacetluky liegt an der Grenze zwischen der fruchtbaren Haná und dem Záhoří. Der bis an den Ort reichende Kostelecký les, unterschiedliche Radverbindungen und Spuren aus mehreren Geschichtsepochen eröffnen verschiedene Perspektiven auf einen Aufenthalt. Sie können den Ort über seine Waldwege, die Wegebeziehungen Richtung Karlovice und Holešov oder seine lokale Geschichte kennenlernen.

Wald und Wege rund um Pacetluky

Der Kostelecký les ist ein 800 Hektar großes, wildreiches Waldmassiv, das bis an Pacetluky reicht. Der Lehrpfad Koteleckým lesem verläuft über den Ort und ist 23,8 Kilometer lang. Diese konkrete Streckenlänge ist eine Orientierung, wenn Sie den Umfang einer geplanten Wanderung einordnen.

In der Umgebung liegen die Ruinen von Hrádek, einer ehemaligen gotischen Feste; erhalten ist nur der Graben. Ebenfalls im Kostelecký les befindet sich das Zámeček: Das ehemalige Jagdhaus wurde Mitte des 18. Jahrhunderts erbaut und dient heute als Försterhaus. Die beiden Orte stehen für unterschiedliche historische Spuren – bei Hrádek ist der Graben erhalten, während das Zámeček heute eine forstliche Funktion hat.

Eine Winterwanderung führt von Kostelec u Holešova nach Líšná. Sie verläuft auf Waldwegen zu Aussichtspunkten über die Gemeinden Pacetluky und Prusinovice. Dabei liegt Pacetluky entlang dieser Route im Blick der Aussicht; der beschriebene Weg selbst führt von Kostelec u Holešova nach Líšná.

Zwei Radverbindungen mit verschiedenen Verläufen

Eine bei Radfahrern beliebte Route führt durch Pacetluky, über einen Forstweg durch den Kostelecký les und bis zu einer Gemeindestraße von Karlovice. Eine weitere Radverbindung führt auf einem befestigten Feldweg über Bořenovice nach Holešov, das Teil der Radroute 5033 ist. So unterscheiden sich die beiden Möglichkeiten konkret: Die eine führt durch den Wald und schließt an die Gemeindestraße von Karlovice an, die andere verläuft befestigt über Bořenovice Richtung Holešov.

Ortsgeschichte, Kapelle und Tradition

Die erste schriftliche Erwähnung von Pacetluky stammt aus dem Jahr 1131. Auch archäologische Funde reichen weit zurück: Auf den Feldern von Pacetluky gefundene steinerne Schlägel, Äxte und Feuersteinmesser belegen, dass die Umgebung bereits in der Urzeit besiedelt war. Grabhügel im Kostelecký les werden der Jungsteinzeit und der Bronzezeit zugeordnet. Die Funde auf den Feldern und die Grabhügel im Wald verweisen damit auf unterschiedliche Zeugnisse und vorgeschichtliche Zeiträume.

In Pacetluky steht eine Kapelle aus dem Jahr 1946, die der Aufnahme Mariens in den Himmel geweiht ist. Zu den örtlichen Kreuzen gehören eines von 1922 an der Katastergrenze zwischen Pacetluky und Prusinovice sowie eines von 1909 gegenüber dem Schulgebäude in Pacetluky. Die beiden Kreuze wurden 2014 und 2015 rekonstruiert. Ein weiteres Kreuz steht an der Straße auf halbem Weg zwischen Pacetluky und Prusinovice.

Auch die örtliche Überlieferung gehört zum Bild des Ortes: Zwei Gipfel im Kostelecký les tragen ihr zufolge die Namen Kača und Tereza. Die Pacetlucké hodové slavnosti sind ein wiederkehrendes zweitägiges Dorffest und bieten einen weiteren Einblick in die lokale Festtradition.

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