Jankovice liegt im Tal der Chřiby beiderseits des Jankovský potok und erstreckt sich von Südosten nach Nordwesten. Die örtliche Geschichte ist an zwei Sakralbauten ablesbar: an der Kirche Mariä Himmelfahrt und an der Kapelle des heiligen Antonius. Wanderwege, eine historische Turmuhr und Folklore setzen weitere, klar unterschiedliche Schwerpunkte.
Lage, Wege und Natur
Durch Jankovice verlaufen Wanderwege aus Richtung Kostelany, Salaš und Halenkovice. Bei der Quelle U Králova stolu führt der Zugang von einem Feldweg über einen ausgetretenen Pfad; die Quelle ist ganzjährig zugänglich. Prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Bedingungen, denn die Oberfläche des Pfads kann sich saisonal verändern.
Kirche Mariä Himmelfahrt
Die Kirche Mariä Himmelfahrt wurde von 1839 bis 1841 errichtet und am 21. November 1841 durch den Dekan von Uherské Hradiště, Josef Berdhauer, geweiht. Seit dem 3. Mai 1958 ist sie als Kulturdenkmal geschützt; ihre Register-Nummer lautet ÚSKP 27088/7-3338. Zudem gehört sie zum Gebiet von europäischer Bedeutung «CZ0723750 Jankovice – kostel». In den Dachräumen befindet sich eine regional bedeutende Sommerkolonie des Großen Mausohrs (Myotis myotis), im Turm gibt es ein Vorkommen der Breitflügelfledermaus (Eptesicus serotinus).
Im Programm Otevřené brány nahm die Kirche erstmals 2025 teil und war vom 1. Mai bis 30. September kostenlos für Besucher geöffnet; angeboten wurden kostenlose Führungen und kommentierte Besichtigungen. Die genannten Daten beziehen sich auf 2025; für eine spätere Saison prüfen Sie die aktuellen Programmdaten. Unabhängig davon kann die historische barocke Turmuhr ganzjährig nach vorheriger telefonischer Vereinbarung besichtigt werden.
Kapelle und Folklore
Die Kapelle des heiligen Antonius steht hinter dem Ort an einer Straße, die tiefer in die Chřiby führt. Dort schließt der Wald das Tal auf beiden Seiten ein. Sie ist das zweite Sakralgebäude des Ortes. In der Nähe der Kapelle liegt eine Quelle; in ihr steinernes Gewölbe ist die Jahreszahl 1912 eingemeißelt. Die beiden Bauwerke bieten unterschiedliche historische Details: Bei der Kirche stehen Errichtung und Weihe im Mittelpunkt, an der Kapelle verweist die nahe Quelle auf die Jahreszahl 1912. Josef Zgarbík, ein Einwohner von Jankovice, errichtete die Kapelle 1906 – später als die 1839 bis 1841 erbaute Kirche Mariä Himmelfahrt.
Die traditionellen krojované Hody in Jankovice gehören zur Hody-Saison im August. Konkrete Termine können Sie vor der Reise prüfen. Das Folklorní festival Jankovice erreichte seine vierte Ausgabe und bot Tanz- und Gesangsensembles aus Slovácko und der Slowakei eine Bühne. Prüfen Sie auch künftige Festivaltermine separat, wenn Sie Ihren Besuch daran ausrichten möchten.
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