Kněžpole liegt am linken Ufer der March in der ausgedehnten Ebene des Dolnomoravský úval. Der Fluss bildet die natürliche westliche Grenze des Katastergebiets von Kněžpole. Zwischen dem Ort und der March erstreckt sich der Auenwald Kněžpolský les. Für die Reiseplanung eröffnet das verschiedene Blickwinkel auf den Ort: Auenlandschaft und Schutzgebiete, die Geschichte der St.-Anna-Kirche sowie ein Sportareal mit mehreren Anlagen.
Auenlandschaft und Schutzgebiete
Der Kněžpolský les ist ein 333 Hektar großer Auenwald zwischen Kněžpole und der March. So zeigt sich die Landschaft sowohl im unmittelbaren Verhältnis von Ort und Wald als auch im geografischen Rahmen des Katastergebiets. Das Naturschutzgebiet Trnovec liegt im Katastergebiet Kněžpole. Das Naturschutzgebiet Kanada befindet sich ebenfalls dort, etwa 1,3 Kilometer westlich von Kněžpole, und ist ein abgetrennter Arm der March.
Kanada entstand in den 1930er-Jahren durch die Regulierung der March und umfasst 18,7303 Hektar. Es schützt gefährdete Wasser- und Feuchtgebietsflora sowie -fauna, die für diesen Lebensraum typisch sind. Für Trnovec sieht der Pflegeplan für 2024 bis 2033 den Erhalt eines strukturreichen Hartholz-Auenwalds und artenreicher Auenwiesen vor. Diese Lebensräume bieten günstige Bedingungen für gefährdete Pflanzen- und Tierarten. Die Schutzthemen setzen unterschiedliche Akzente: Kanada steht für Wasser- und Feuchtgebietsarten, Trnovec für Auenwald und Wiesen.
Für Trnovec gilt der frühe Frühling als beste Besuchszeit, wenn Kräuter der Walduntervegetation blühen und Graureiher brüten. Wenn gerade diese saisonalen Naturmerkmale für Ihre Reise ausschlaggebend sind, orientieren Sie Ihren Besuch an diesem Zeitraum.
Die Geschichte der St.-Anna-Kirche
Die Kirche St. Anna wurde 1856 als neue, der heiligen Anna geweihte Kapelle errichtet. 1996 bis 1997 wurde sie erweitert und im Oktober 1997 als Kirche geweiht. Zwischen der Errichtung der Kapelle und der späteren Weihe liegt damit mehr als ein Jahrhundert; die Erweiterung bildet eine eigene Station in dieser Entwicklung. So lässt sich die Geschichte des Gebäudes in mehreren zeitlich klar getrennten Etappen betrachten.
Sportliche Angebote im Ort
Das Sportareal in Kněžpole verfügt über zwei beleuchtete Tennisplätze mit Kunststoffbelag und eine Übungstenniswand. Daneben gibt es eine beleuchtete Multifunktionsfläche mit Kunststoffbelag für verschiedene Sportaktivitäten sowie ein angrenzendes Beachvolleyballfeld. Für sportinteressierte Reisende unterscheiden sich die Angebote nach Nutzung: Tennis, verschiedene Aktivitäten auf der Multifunktionsfläche und Beachvolleyball. Die Rasen-Trainingsfläche wird gemeinsam mit freiwilligen Feuerwehrleuten genutzt, die dort regelmäßig Wettbewerbe im Feuerwehrsport veranstalten.
Mit dem Rad durch Kněžpole
Der Radweg 47B von Napajedla nach Uherské Hradiště führt durch Kněžpole. Wenn Sie diese Route einplanen, prüfen Sie die Routendetails vor Ihrer Fahrt vor Ort.
Weitere Reiseziele entdecken: Kunovice, Částkov, Jankovice, Zlámanec, Buchlovice, Veletiny, Nivnice, Květná.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Uherské Hradiště.