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Strání verbindet den Faschingsbrauch des Schwerttanzes „Pod šable“ mit der Glastradition von Květná und den Wäldern am nahen Berg Velká Javořina. Kultur und Landschaft sind zwei klar unterscheidbare Gründe, den Ort in die Reiseplanung aufzunehmen. Wenn Sie eine Ferienwohnung in Strání suchen, können Sie zuerst entscheiden, ob Ihr Aufenthalt stärker vom Fašank und der Glasherstellung oder von Waldwegen und Berglandschaft geprägt sein soll.

Der Schwerttanz „Pod šable“

Beim Fašank in Strání wird der berühmte Schwerttanz „Pod šable“ aufgeführt. Gewöhnlich tanzen fünf Männer mit Holzschwertern; ein Gazda führt den Umzug mit einem hölzernen Bratspieß an. Zu den charakteristischen Bestandteilen zählt das „vytínání“: Unter dem Vorwand eines Vergehens wird dabei ein Tänzer rituell geschlagen. Auch die Musik hat eine besondere Kontinuität: Beim „Pod šable“ ist ein vergleichsweise unverändertes Liedschema erhalten geblieben.

Eine 2019 veröffentlichte Darstellung des tschechischen Kulturministeriums beschreibt die Schwerttanztradition in Strání als seit mehr als 200 Jahren ununterbrochen gepflegt. Im Uherskobrodsko ist die Tradition der mit Faschingsumzügen verbundenen Schwerttänze nur in drei Gemeinden erhalten geblieben; Strání ist eine davon. Der Brauch zeigt damit sowohl eine lokale Ausprägung als auch eine regionale Verankerung.

Glasgeschichte in Květná

Das Museum Sklárna Květná 1794 in Strání–Květná vermittelt die Geschichte und Kunst der Glasherstellung. Die Glashütte wurde 1794 gegründet und zählt zu den ältesten Glashütten der Tschechischen Republik. Besucher können dort traditionelle Techniken der handwerklichen Glasherstellung beobachten.

Für geführte Exkursionen ist eine Reservierung im Voraus erforderlich, möglichst mindestens einen Tag vorher. Sie finden ausschließlich vormittags auf Tschechisch statt und dauern ungefähr 45 Minuten. Prüfen Sie vor der Reise die Besuchsmodalitäten, wenn Sie eine solche Exkursion einplanen.

Velká Javořina und ihre Landschaft

Die Velká Javořina liegt nahe Strání an der mährisch-slowakischen Grenze. Mit 970 Metern ist sie der höchste Berg der Weißen Karpaten. Im Massiv schützt das Nationale Naturreservat Javorina ursprüngliche Laubwälder, vor allem artenreiche Buchen- und Schluchtwälder. Im Gipfelbereich weisen diese Wälder einen urwaldartigen Charakter auf.

Wanderwege zur Velká Javořina führen sowohl von Velká nad Veličkou als auch von Strání–Květná aus. Der Rückweg der touristischen Route von Strání–Květná verläuft auf der grünen Markierung durch den Javorinský prales. Ein anderer benannter Weg, der Lehrpfad Naučná stezka Květná, führt durch Wälder und Wiesen unterhalb der Velká Javořina.

Die Quelle U Cicůrku ist ein Bergquell im Ortsteil Květná und über den gelb markierten Lehrpfad Naučná stezka Květná erreichbar. Vor dem Besuch empfiehlt es sich, den Zustand des Weges zu prüfen. So stehen für die Naturplanung unterschiedliche Anknüpfungspunkte bereit: Wege zum höchsten Berg der Weißen Karpaten, Waldlandschaften im Reservat und ein Lehrpfad, über den sich auch die Quelle erreichen lässt.

Weitere Reiseziele entdecken: Boršice U Blatnice, Hustenovice, Modrá, Tupesy, Hostějov, Komňa, Polešovice, Uherský Ostroh

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Uherské Hradiště.

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