Am etwa 3 m hohen Obelisken Poledník fällt zu einer bestimmten Zeit ein Sonnenstrahl durch eine Öffnung; die Zeit ist auf dem Obelisken als Kalender markiert. Am Standort verlaufen die rote Wanderroute sowie die Radwege 6018 und 6119.
Wanderziele und Felsformationen
Vom Gemeindeamt Růžďka ist der Obelisk über nicht markierte örtliche Wege zu Fuß etwa 3 km entfernt. Der Lehrpfad Klenov ist 7 km lang. Diese Angaben messen Unterschiedliches: Beim Poledník geht es um die Entfernung vom Gemeindeamt, beim Klenov um die Länge des Lehrpfads.
Die Felsformation Žaba ist ein touristisches Ziel im Katastergebiet von Růžďka und bietet weitreichende Ausblicke auf die Umgebung. Der Zugang führt vom Gemeindeamt oder von der Endhaltestelle über eine örtliche Straße bis zur Pension Dušná und anschließend etwa 1 km über einen Waldweg. Bei den Fußwegen zu Poledník und Žaba können die Wegverhältnisse variieren; prüfen Sie vor dem Aufbruch die Beschilderung. Die Angaben sind nicht direkt vergleichbar: 3 km bezeichnet die Gesamtentfernung zum Poledník, 1 km nur den Waldwegabschnitt zu Žaba.
Wiesen und Naturdenkmäler
Das Naturdenkmal Louky pod Štípou schützt Reste blütenreicher Wiesen mit Orchideen und besonders geschützten Pflanzenarten. Dort kommen unter anderem Fuchs-Knabenkraut, Geflecktes Knabenkraut, Dach-Gladiole und Sumpf-Stendelwurz vor.
Am östlichen Rand der gleichnamigen Siedlung liegt das Naturdenkmal Růžděcký Vesník, das eine ehemalige Wacholderweide an einem zwischen Wäldern gelegenen Hang schützt. Auf Růžděcký Vesník gibt es außerdem blütenreiche Wiesen mit einer reichen Population des Kuckucks-Knabenkrauts.
Das Naturdenkmal Lúčky–Roveňky liegt im Katastergebiet von Růžďka, etwa 1 km unterhalb der Gemeinde. Es schützt Feuchtwiesen und Hangquellen mit seltenen Orchideen und weiteren seltenen Feuchtgebietspflanzen. Auch seltene Tiere können dort vorkommen: die Zweizahnige Binsenjungfer, die Blaue Mosaikjungfer, das Rotrote Zwerglibellenchen, die Rote Heidelibelle, die Erdkröte, die Gelbbauchunke, der Feuersalamander, die Waldeidechse, die Zauneidechse und die Blindschleiche.
Kirche, Gedenken und Handwerk
Die heutige Kirche des heiligen Bartholomäus wurde 1807 erbaut. Ihr hölzerner Hauptaltar wurde 1891 von der Schule für Holzverarbeitung in Valašské Meziříčí gefertigt; das Altarbild schuf 1878 der Maler Schindler aus Vsetín. Die Jahresfolge trennt Bau und Ausstattung: Das Gemälde entstand vor dem Hauptaltar, und der Kirchenbau ist älter als beide.
In Růžďka steht ein 1927 errichtetes Denkmal für die 1777 ermordeten Evangelischen. Zur Ortsgeschichte gehört auch die Messerherstellung: Besonders Křivák-Messer waren Teil der am weitesten verbreiteten häuslichen Erwerbsarbeit.
Anreise
Růžďka ist mit Bussen von Vsetín und Valašské Meziříčí erreichbar. Auch die Anreise von der nächstgelegenen Bahnstation in Bystřička ist möglich. Prüfen Sie vor Reiseantritt die Verbindungen.
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